
Um circa 20 Uhr ging es dann los. Und zwar mit Ahzumjot. Der 22 jährige Rapper eröffnete den Abend mit seinem Backup Crusoe. Hits wie „Hauskindfrau“ und „Explosionsgeräusche“ bringen das Publikum in Fahrt. Die Menge tobte und schon nach einer kurzen Zeit verabschiedeten sich Ahzumjot und Crusoe mit dem Satz: „Wow, sind das krass viele Menschen hier.“.
Nach kurzer Zeit wurde der Raum wieder dunkel und blaues Licht zierte den Schriftzug ‚Casper‘. Der Song „Der Druck steigt“ begann und Casper betrat die Bühne mit seiner Wolfsmaske. Sobald die erste Zeile des Liedes begann, leuchteten die Augen der Wolfsmaske in einem hellen Blau. Von der ersten Sekunde an war das Publikum textsicher.
Nachdem Hits wie „Alaska“ und „XOXO“ folgten, war es Zeit für die Wall of Death. Die Menge teilte sich, die Mutigen tanzten in der Mitte des Kreises und dann: Das Lied setzte ein und die Menge rannte ineinander. Eine gescheiterte Wall of Death, aber vom Feinsten. Das Gedränge wurde immer größer und so mancher wurde gut gequetscht. Jedoch fing sich die Masse ziemlich schnell, so dass keiner etwas verpasste. Casper lieferte nicht nur neue Songs seines Albums „XOXO“ sondern auch Lieder wie „Hin zur Sonne“ und „Unzerbrechlich“ wurden gespielt und beigeistert mitgegrölt.
Als das Lied „Mittelfinger hoch“ begann, forderte Cas,wie er von seinen Fans genannt wird, die Menge auf die Hände hochzuheben und aus ihnen Mittelfinger zu formen. Eine Halle voller Mittelfinger. Das hat bestimmt noch kein anderer Künstler erlebt. Nachdem es noch drei Lieder als Zugabe gab, war das Konzert mit dem Song „So perfekt“ beendet.
Ich würde immer wieder ein Konzert von Casper besuchen, da er ein grandioser Live-Act ist und er das Publikum durch kleine Gesten zum Lächeln bringt. Das wohl beste Konzert mit der besten Stimmung!