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Swedish House Mafia – Until Now

Da ist es, das letzte Album der Konstellation Swedish House Mafia bestehend aus den drei schwedischen Discjockeys: Steve Angello ,DJ Axwell, und Sebastian Ingrosso. Nach sieben erfolgreichen Jahren beschlossen sie mit „Until Now“, ihr letztes gemeinsames Album zu veröffentlichen, getreu dem Motto: Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist. Das Abschiedsgeschenk lässt sicher aber durchaus sehen und hören!

Die LP ist mehr als Zusammenstellung bisheriger Singles, Remixe eigener Lieblingssongs, Gastbeiträge sowie bisher unveröffentlichter Songs zu sehen. Die wohl nebenbei auch auf der Abschiedstour die am 16. November in Dubai beginnt und auch einen Stopp in Deutschland macht als Playlist dienen wird. Es erwarten einen 35 Titel inklusive einem „Continuous DJ Mix“ der eine Spieldauer von fast 70 Minuten verspricht. Mitwirkende waren unter anderem: Usher, Coldplay, Knife Party, Tinie Tempah als auch Hard Rock Sofa.

Wirklich klasse finde ich „Leave the World behind (ft. Deborah Cox)“, denn dieser Song hat absoluten Ohrwurm Charakter. Die klare Kick zusammen mit dem sehr gutem Vocal-Sample haben das gewisse Etwas. Ein weiteres bemerkenswertes Stück ist definitiv „Resurrection (Axwell’s Recut Club Version)“, markant hier besonders die Synthie E-Gitarre in Kombination mit einer pulsierenden Bassline. Sicherlich eins der Highlights des Albums ist der „Swedish House Mafia Extended Dub“ Mix von Usher’s  Hit „Euphoria“, der im Original schon durch tolle Stimme und modernen Beat überzeugte. Nun aber noch einmal in ein komplett neues Gewand gesteckt und mit den trendigen Dubstep Elementen unterlegt wird.

 Auf „Until Now“ sollte man sich die Zeit nehmen, die Fülle an Songs durchzuhören, denn auch wenn leider nicht alles glänzen kann sind dennoch sehr viele klasse Titel dabei, oftmals aber auch nicht von der SHM. Echte Fans des Kollektivs werden wahrscheinlich eh schon die Tickets für das letzte Konzert in Deutschland gebucht haben und darüber hinweg sehen können. Für mich bleiben viele Hits der drei und wer weiß, vielleicht erwarten uns  ja bald Soloalben von den Schweden.

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