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Xavier Naidoo – Bei meiner Seele

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Xavier Naidoo steht sinnbildlich seit Jahren für guten und aufrichtigen Gesang und Musik aus Deutschland mit dem Mut, Missstände aufzuzeigen. Zuletzt wohl in aller Munde gewesen durch das gemeinsame Projekt mit Kool Savas – Xavas, und deren Platinauszeichnung für „Gespaltene Persönlichkeit“. Zwischendurch hatte Xavier Naidoo noch ein Intermezzo auf Umwegen gen Dubstep, als er versuchte unter dem Kollektiv Die Xer sich unter Skrillex‘ Schatten zu stellen und dabei kläglich versagte.

„Dieser Weg wird kein leichter sein…“ – nun ja, die richtige Richtung scheint er zumindest wieder gefunden zu haben, denn auf seiner neuesten Platte „Bei meiner Seele“ legt Xavier einen halben Seelenstriptease hin und zeigt sich wieder wie früher gewohnt von seiner melancholischen Seite.

Allerdings muss ich eingestehen, fand ich die erste Single schon nicht sonderlich berauschend. Während „Höchste Zeit“ noch einen gewissen Groove zum Mitnicken hat, dessen Einrufe jedoch recht verstörend wirken, war bereits mit „Junge“ der Gedanke bei mir vorhanden, dass es sich hier um ein zusammengeschustertes Album handelt. Wobei ich Xavier Naidoo natürlich nicht unterstellen möchte, er wolle vom Hype Heino’s profitieren, aber das ist ein anderes Thema.

Bei „Das Aufgebot“ war dann Schluss. „Bei meiner Seele“ hat weder roten Faden, noch eine Kontinuität. Es wirkt wie eine Ansammlung an übriggebliebenen Songs – teil guter, teils weniger guter. Wunderschöne Produktionen wie zum Beispiel „Alles kann besser werden“ oder „Was wir alleine nicht schaffen“ sucht man vergebens – das Album wirkt schwer, erzwungen und aufgetragen.

Schade, bei diesem Talent! Vielleicht ist Xavier Naidoo’s Output einfach zu groß, die Genres zu breit und der Blick fürs Wesentliche getrübt, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

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