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Capo – Hallo Monaco

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„Deutschland ist endlich bereit für Neuzeitmusik“ sagte der junge Musiker Capo während eines Interviews in der Promophase zu seinem neuen Album „Hallo Monaco“. Ob Deutschland wirklich für diese Art der Musik bereit ist, die in Capos Augen offensichtlich aus High-Life Parties, Edelmarken, Prollwagen, Wohlstand, sowie dem Leben auf der besseren Seite der Gesellschaft besteht, muss sich noch zeigen.

Musikalisch zeigte bereits die Auskopplung der Single „Rohdiamant“, dass Capo mit einem unkonventionellen Beat, hochkarätiger Unterstützung von Cro, so wie einer soften Liebesschnulze etwas niveauvoller als in der Vergangenheit in die Öffentlichkeit treten und auch eher den grassierenden und gut florierenden Markt der Teenies ansprechen möchte. Die Kaufkraft scheint hier wohl höher zu liegen als bei seinen Fans der ersten Stunde und als zu Zeiten in denen seine Titel unter anderem „F*** den Richter“ oder ähnlich lauteten.

Dennoch steht ihm dieser Sinneswandel und die etwas edlere und musikalischere Herangehensweise gut. Das ebenfalls zuvor veröffentlichte „Erzähl ma'“ kann durch einen fantastischen Beat mit Vocal-Sample überzeugen und einem guten Feature-Gastpart von seinem großen Bruder Haftbefehl. Ebenfalls gelungen ist der Anwärter als Clubhit „Ritz Carlton“, welcher in Zusammenarbeit mit Shindy entstand, und ein wenig an den Erfolg von Kay One’s „P1“ erinnert. Den nötigen Vibe bringt der synthie- und basslastige, mit eindringlichen Drums versehene Beat auf jeden Fall mit.

Etwas natürlicher und friedlicher geht es auf „Wenn du willst“ zu, eine außergewöhnliche Co-Produktion mit Chima, die sommerlichem Flair und Leichtigkeit in dieser Tage nochmal einen kurzen Augenblick gewährt. Textlich wohl am bewegendsten ist das auf Moll-Akkorden getragene Stück „Schwere Zeit“ – schwer und sanftmütig zugleich. Der Refrain klingt allerdings – ohne wertend zu sein – sehr, sehr verräterisch an „Paname“ vom französischen Superstar Booba.

Insgesamt handelt es sich bei „Hallo Monaco“ um mehr als einen fiktiven Ausflug. Der Film, den der Musiker Capo im Kopf hat, hat durchaus das Potenzial etwas Großes zu bewegen – ob es genutzt wird – muss sich, wie eingangs, erwähnt noch zeigen.

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