Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

zwei × 3 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Arcade Fire live in Berlin – die größte Band der Welt?

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Arcade Fire können zweifellos als die größte Indie-Rock-Band der heutigen Zeit bezeichnet werden. Auf dem Konzert in der Berliner Wuhlheide wurden die Musiker diesem Ruf absolut gerecht. Sie glänzen einfach in dem, was sie tun und sind sich dessen auch sicherlich voll und ganz bewusst.

Arcade Fire sind wirklich der Zirkus Roncalli unter den Rockbands. Frontmann Win Butler hat sich auf dem Konzert in Berlin bereits nach dem Opener „Reflektor“ bekreuzgt. Mit absoluter Hingabe und Pravur preschen Arcade Fire im weiteren Verlauf des Konzerts durch die wahren Perlen ihrer vier Alben. Die Hits aus den Alben „Funeral“ und „Neon Bible“, die zeitgleich schwermütig und lebensbejahend erscheinen, kommen sogar gänzlich ohne Glitzerstaub aus und entwickeln somit eine einzigartige Stille und unwiderstehliche Sogkraft. Doch auch den Songs von „The Suburbs“ gelingt zweifellos dieser Spagat.

Der Budenzauber der Band macht wirklich etwas her: Win Butler sieht mit seiner Gesichtsbemalung besonders extravagant aus, ebenso wie Régine im Sinus-Kosinus-Saturnringkleid. Die anderen Bandmitglieder sind in Glitzerfummelblusen zu bewundern – frei nach dem Motto: Hauptsache, es glimmert. Und dieser Stil durchzieht auch den gesamten Abend: Die Band präsentiert kaum einen ihrer Songs ohne Gimmick. Der Hintergrund erscheint wie ein Kaleidoskop, mal in psychedelischen Farben, mal wie ein Vorhang aus Spiegelscherben, die an Schnüren aufgehängt wurden.

Auf den Song „Reflektor“ folgt „Here Comes The Night Time“, doch die „Night Time“ ließ sich noch ein wenig Zeit: Selbst bei den letzten Tönen von „Wake Up“ hatte sich die frühsommerliche Helligkeit noch nicht vertreiben lassen. Die Voodoo-Disco-Gala von Arcade Fire ist bei Tageslicht leider etwas weniger mystisch und erscheint bei Helligkeit teilweise wie der Maskenball eines fahrenden Volkes. Nichts desto trotz: Arcade Fire glänzen einfach in dem, was sie tun, und das wissen sie auch ganz genau.

Arcade Fire machen derzeit genau das, was sie wirklich wollen. Und wie es der „Zufall“ will, ist es auch genau das, was die Fans von der Band erwarten. Macht dies nicht die größten Bands der Welt aus?

Quelle: www.rollingstone.de

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.