Es ist im Jahr 2013, als Marz aus Stuttgart zusammen mit Kova ein musikalisches Werk vollendet, dessen Zeit bis dato noch nicht gekommen war. Also werden Beats gepickt, Mixtapes wie „Hoes. Flows. Tomatoes.“ und „Hoes. Flows. Kollabos.“ rotieren durch die Weiten des Web oder auf diversen Plattenspielern und auf Konzerten quer durch Europa wird die Anwesenheit von Hip-Hop durch den Connaisseur selbst und seine Entourage festgestellt.

Während derweil im Mainstream die Genre-Grenzen an allen Ecken überschritten werden, treffen im Stuttgarter Untergrund mit Rap und Jazz auf den ersten Blick musikalische Welten aufeinander.

Von der Kreativität eines gemeinsamen Projekts angetrieben, wird man nach diversen Jam-Sessions schließlich in den „I Love 2 Hate“-Skizzen aus dem Jahr 2013 fündig.

Daraus entwickelt sich eine 15 Tracks starke musikalische Symbiose aus klassischen Sample-Beats mit neuen Interpretationen der Stuttgarter Jazz-Combo Bixtie Boys, die auf das bildhafte narrative Konstrukt von Marz treffen und im Studio von Flo König (Drummer u.a. bei Cro, Lena und WECANBUILDYOU) ihre Vollendung erfahren.

In seiner unnachahmlichen Qualität, einen Blick für Details zu besitzen, zeichnet Marz auf seinem Debütalbum „I Love 2 Hate“ ein reflektiertes und dennoch kritisches Bild der gegenwärtigen Gesellschaft, um an einigen Stellen deutlich die Unterschiede zwischen sinnlosem Hass und berechtigter Kritik am System unserer Zeit zu benennen.

Drei bekannte Größen der deutschsprachigen Hip-Hop-Szene warten zudem mit lyrischen Unterstützung auf und komplettieren ein Album das verdeutlicht, wie vielfältig deutscher Hip-Hop im Jahr 2016 klingen kann.

Kurzum: Es ist 2016. Es ist Marz am Mic. Es ist Kova am Beat. Es sind die Bixtie Boys an Piano, Drums, Saxophon und Kontrabass. Es ist dieses Album „I Love 2 Hate“, welches Ende September 2016 als Vinyl, Tape und in digitaler Form auf dem Stuttgarter Label wirscheissengold erscheinen wird.

www.wirscheissengold.de/artists/marz

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