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Frantic Ground (Credit Dirky Dirk)

Frantic Ground – Specters – EP und Video

Drei Uhr morgens vor nicht allzu langer Zeit. Eine abgeranzte Hinterhofbar irgendwo in Berlin Kreuzberg. Viel Rauch, viel Wodka. Zwei junge Philosophen und eine Malerin begegnen sich und kommen ins Gespräch.

Was passierte dann? Die üblichen endlosen Diskussionen über mongolisches poststrukturalistisches Underground-Kino? Eifrige Pläne für rätselhafte und schlecht besuchte Performance-Kunst?

Nichts von alledem. Saskia Buwert, Marc Kannacher und Raphael Grossmass gründen in dieser Nacht die Band Frantic Ground. Hier teilen sie ihre gemeinsame Leidenschaft für schmutzigen Rock, treibende Beats und die dunklere Seite des 80er Postpunk.

Melodischer, aber zugleich auch aggressiver Gesang, eine verzerrte Gitarre, ein Synthesizer und eine alte Drum Machine. Der Drummer Samuel Bergmann, der die Band kurz darauf komplettiert, befreit sie durch sein komplexes und dynamisches Spiel endgültig von der Begrenzung durch vorprogrammierte Beats und ermöglicht so eine noch energiegeladenere Performance.

Frantic Ground, das ist immer ein Erforschen und Entdecken. Das ist Denken und Malen, nicht in Büchern oder Bildern, sondern in intensiven Sound-Landschaften. Manchmal kann man sich in ihnen verlieren, manchmal muss man sich einfach ihrem gnadenlosen Rhythmus ergeben.

Am 18. November erscheint ihre erste EP „Specters“. Das Video zum gleichnamigen Song gibt’s hier zu sehen:

http://www.franticground.com

Unterstützt von MusikBlog Newcomer Programm.

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