Parc de Triomphe aus Wien haben heute ihr selbstbetiteltes Debütalbum via Voller Sound veröffentlicht.
Auf dem Album setzen sich Jörn Brien und Florian Knabenschuh in gewohnt düsterer Elektro-Pop-Manier mit der eigenen Vergangenheit auseinander. Themen wie Einsamkeit, Verletzlichkeit und die Angst vor Umbrüchen werden aufgehellt von Farb- und Hoffnungsschimmern.
Musikalisch geht es auf dem Album bass- und beat-lastig zur Sache. In den oft tanzbaren Stücken werden der druckvolle Basslauf und die treibenden Beats von der markanten Stimme Jörn Briens und einem ebenso einprägsamen Gitarrensound begleitet.
Manchmal schrille, oft wütende, dann wieder ruhige, kühle Synthie-Klänge unterstreichen die Anleihen beim New Wave der Achtziger. Passend zu den Texten, die sich nicht zuletzt mit der DDR, der Wende und den nachfolgenden Baseballschlägerjahren in Ostdeutschland auseinandersetzen.
Aber keine Sorge vor zu viel Vergangenheit und Nostalgie. Im Gegenteil: Frei nach dem Bandmotto „Krawall! Elektro! Pop!“ schlagen die zwei Musiker mit ihrer melancholisch-düsteren Musik und den aufwühlenden, lyrischen Texten eine Brücke ins Hier und Jetzt. Die erzeugten Emotionen bewegen Jung und Alt.
Auf „Parc de Triomphe“ finden sich insgesamt 12 – von Alf Peherstorfer fein produzierte Songs, die eingängig, aber nie langweilig sind, straight, aber auf ihre Art trotzdem schräg. Das Album erscheint auch als Vinyl mit grell-pinken Farbtupfern – eine Reminiszenz an die Achtziger und Neunziger Jahre.
Heute feiern Parc de Triomphe das Release mit einer Record-Release-Party im Rhiz in Wien.
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