Wer da?
Charles Bradley, ein US-amerikanischer Funk-Soul-R&B Musiker.
Und was macht der so für ‘nen Sound?
„Bei vielen anderen Genres wäre diese Konstanz in der Wirkungsweise Anlass zur Kritik. Bei Charles Bradley ist’s ein Segen. Wie der sich die Seele aus dem Leib brüllt und uuht und aaht; es jedes Mal aufs Neue schafft seine Leidenschaft an den Hörer zu bringen: Wahnsinn. Charles Bradley scheint der letzte echte Soul-Crooner zu sein, der die späte Chance seines Lebens nutzt als wenn es kein Morgen gäbe. Und jetzt alle: Uuhuuhuuuuuh!“ (MusikBlog, April 2016)
Auf welchem aktuellen Tonträger kann man sich das anhören?
Auf seinem Album „Changes“ vom letzten Jahr. Obwohl Charles Bradley bereits 68 Jahre alt ist, ist dies erst sein drittes Album nach seiner Entdeckung durch Daptone Records im Jahr 1996.
Gibt’s noch weitere Infos?
Obwohl inspiriert durch das berühmte James Brown Konzert im Apollo-Theater 1962 (das Live-Album dazu gehört übrigens zu den Lieblingsalben von Jon Spencer), dauerte es über 30 Jahre, bis Charles professionell Musik machen konnte.
Abschließendes Video?
„Changes“ vom aktuellen Album.
MusikBlog präsentiert Charles Bradley:
28.11.2017 Berlin – Astra
29.11.2017 München – Muffathalle
30.11.2017 Köln – Live Music Hall
02.12.2017 Hamburg – Große Freiheit

