Das Berliner Jazz- und Hip-Hop-Duo Modha hat mit „Through The Cycle“ heute sein Debütalbum veröffentlicht – ein Werk, dass sich rund ums Thema Depressionen und mentale Gesundheit dreht.
Dass Themen wie Depressionen oder mentale Gesundheit langsam aber sicher an Aufmerksamkeit gewinnen, gehört zweifellos zu den positiven Entwicklungen dieser Tage. Grund dafür sind Menschen wie Dhanya Langer und Max Scholl, besser bekannt als Modha, die mit Projekten wie ihrem Debütalbum auf das Thema psychischer Erkrankungen aufmerksam machen – und zwar verpackt in einen genialen Longplayer durch den sich wie ein roter Faden eben diese wichtige Thematik zieht.
„Through The Cycle“ startet mit einem von vielen Instrumentalparts, der die Stimmung des gesamten Albums einläutet: aufmerksam, nachdenklich und trotz thematischer Schwere sehr lebhaft.
Die meisten Tracks auf dem Album bleiben instrumental und nehmen sich Zeit zur kreativen Entfaltung. Einflüsse aus Hip-Hop, Jazz und Soul vermischen sich mit Klängen, die direkt aus der Natur zu kommen scheinen – aber hin und wieder sind durchaus auch Vocals zu hören, in Form vieler spannender Feature-Gäste.
Da wäre ein Spoken-Work-Part von Poetin Candice Nembhard („Call It Luck“) und Gesangspassagen von unter anderem dem aus Berlin stammenden Songwriter Noah Slee („Animosity“) oder dem Londoner Sänger Jermaine Peterson („Growth“).
Begleitet wird das Album auf visueller Ebene zusätzlich von einem Kurzfilm von Regisseur Nils Hansen, der die teilweise diffusen Stimmungen der Tracks in konkrete Menschen und ihre Geschichten verpackt und diese auf emotionale, sehr reale Weise erzählt.
Das Schöne an „Through The Cycle”: Das Werk beleuchtet nicht nur dieses ungemein wichtige Thema, sondern schafft es gleichzeitig, nicht den Mut zu verlieren und Hoffnung zu spenden – und zwar in Form zehn wunderschöner Songs.
