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Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

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Selten lebt eine Band so authentisch, bedingungslos, leidenschaftlich und stoisch ihren Sound wie der Black Rebel Motorcycle Club. Einige neunmalkluge Schreiber meinten gar, vor längst vergangenen Zeiten, sie als Trittbrettfahrer des Garage-Rock-Revivals geringschätzen zu können, welches The Strokes und The White Stripes seinerzeit, um 9/11 herum, anführten – damals, als der Rock aus seiner peinlichen Endneunzigerphase heraustrat und Korn und Limp Bizkit endlich vom Rockolymp gestoßen wurden.

Nicht nur gibt es BRMC inzwischen seit zwanzig Jahren, auch ist von den anderen, ehemals stärker strahlenden Garage-Rock-Sternchen ist zumeist gar nichts mehr oder aber nichts Relevantes mehr übrig. BRMC aber veröffentlichen in stoischer Ruhe Album um Album.

Dass sie sich dabei Zeit lassen, hört man nicht nur ihrem Sound an. Auch mit der Output-Frequenz haben es Peter Hayes, Robert Levon Been und Leah Shapiro nicht eilig. Insbesondere diese Mal, bei ihrem siebten Studioalbum. Leah Shapiro erkrankte ernsthaft am Ende der Welttournee 2014 und musste am Gehirn operiert werden. Been und Hayes nutzen diese gezwungene Auszeit zu langem Kraft-Tanken.

Es hat sich gelohnt. BRMC erklingt verjüngt und erstarkt. „Wrong Creatures“ enthält die zwar schon längst gewohnte Quintessenz der Rockelemente des BRMC – tiefer Blues-Rock, schwere, verlangsamte Psychedelia, hymnenhafter Einsamkeits-Folk und Ausbrüche in wütendem Noise und Punk – aber dabei ist das kalifornische Trio das Gegenteil von langatmig.

Laut, leise, langsam, schnell: In allen Facetten und Farben brilliert der BRMC mit seinem grundehrlichen schweren Blues-Rock. Die einmalige Live-Energie, welche das Trio mühelos über lange Zeiträume hinweg entstehen lässt, ist diesmal noch besser eingefangen als auf dem manchmal ermüdenden Vorgänger „Specter At The Feast“.

Auch wenn der Balladen-Anteil in zunehmenden Alter der Band zuzunehmen scheint, bleiben die Songs auf „Wrong Creatures“ spannungsreich, leidenschaftlich und beseelt. Rock-Produzent Nick Launay (Yeah Yeah Yeahs, Nick Cave, Silverchair) hat dem Sound ein schönes erdiges Antlitz gelassen und ansonsten gilt: Den ehrlichen, ungeschminkten und bedingungslosen Rock gibt es bei BRMC.

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