Luke Tangerine aus Frankfurt hat heute seine neue EP „Retrodelic“ veröffentlicht.
„Retrodelic“ denkt Luke Tangerines Sound konsequent elektro-funkig: trockene Drum-Machines, federnde Rubber-Basslines, perkussive Handclaps/Cowbells und knappe Chorus-Hooks – alles mit Disco-Drive und ohne Zierrat.
Neu im Vordergrund: pointierte Brass-Section-Arrangements – kurze Horn-Stabs, unisono-Lines und Call-and-Response-Akzente, die die Hooks schärfen und die Grooves nach vorne drücken.
Die fünf Stücke der EP arbeiten mit Staccato-Synth-Stabs, diskreter Chic-Rhythmusgitarre und einem warmen Analog-Finish, das klar Richtung Boogie/Italo-Disco zeigt.
„Retrodelic“ zieht die Zügel an: Hook, Groove, Cut. Kick und Bass sitzen vorne, Linn/808-Ästhetik trägt die Arrangements, die Horns markieren Übergänge, doppeln Refrain-Melodien und liefern diese klassischen Disco-Pushes vor dem Drop.Kein Nostalgie-Kitsch – eher eine präzise Verdichtung von 70s-Funk-DNA und 80s-Disco-Energie.
Höhepunkte der EP sind zum Beispiel, wenn die Bassline im Pre-Chorus leicht „slappt“, die Claps auf „2 & 4“ knallen, Hörner den Refrain anfeuern und ein singbarer Lead die Hook doppelt – genau dort zündet „Retrodelic“ am stärksten.
Disco-Momentum trifft Elektro-Funk-Ökonomie, jetzt mit Horn-Punch. Fünf kompakte Cuts, gebaut für Night-Drive und Dancefloor, „Retrodelic“ ist Luke Tangerines bislang direkteste, tanzbarste Veröffentlichung.
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