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Blood Red Shoes – In Time To Voices

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„In Time To Voices“, der Titel des neuen Albums der Blood Red Shoes sollte wohl besser „In Time To Sound“ heißen, denn gesungen wird nicht unbedingt mehr als auf den vorherigen Alben, auch wenn Laura-Mary Carter zumindest im Hintergrund öfter zu hören zu sein scheint.

Allerdings haben die Blood Red Shoes ihre Klangwelten deutlich ausgebaut und um einige bemerkenswerte Elemente erweitert. So klingen die Gitarren nun abwechslungsreicher und nicht mehr so eintönig wie noch auf den ersten beiden Longplayern „Box of Secrets“ und „Fire Like This“. Ab und zu wie wir sie bei Bloc Party schon seit Langem vermisst haben, so zum Beispiel in dem Opener sowie in dem exklusiv bei erhältlichen Bonustrack „Sleepless“. In „Down Here In The Dark“ ist eine kleine Gitarren-Reminiszenz an die Raveonettes zu hören. Und in „Je Me Perds“ zeigen die Blood Red Shoes, dass sie auch nach wie vor richtigen Gitarrenlärm machen können.

2008 erschien die erste Scheibe der Blood Red Shoes, damals noch ganz im Stile der Kills und der zu der damaligen Zeit noch angesagten Sons & Doughters. Dieser recht rustikale „Garagen“-Sound ist auf „In Time To Voices“ nur noch ab und zu zu hören. Auch das Nachfolge-Album, das 2010 erschien, kam zwar etwas zugänglicher daher, jedoch im Grundtenor kaum anders (wenn auch trotzdem nicht schlecht).

Typisch für die neue Soundvielfalt sind der titelgebende Song „In Time To Voices“, von dem es auch eine wunderbar performte Akkustik-Version für Gigwise gibt, der Titel „The Silence And The Drones“, der nach eigenen Angaben der Lieblingstitel der Band ist sowie insbesondere der absolute Übersong „Two Dead Minutes“. Ebenso exemplarisch für die Weiterentwicklung der blutroten Schuhe ist der offizielle Schlusstitel „7 Years“ mit einem wunderbaren Background-Gesang von Ms. Carter sowie, obwohl im ursprünglich-traditionellen Klangmuster jedoch hier mit besonderem, pongsong-tauglichen „Drive“, die aktuelle Single „Cold„.

Während die ersten beiden Alben nur für ganz bestimmte Stimmungen funktionierten, ist „In Time to Voices“ also deutlich abwechslungsreicher und melodiöser. Die Verweildauer in der iPod-Loop bzw. im CD Player hat sich gegenüber den ersten beiden Platten deutlich erhöht. Ob der „breitere“ Sound nun zum großen Durchbruch verhilft, bleibt abzuwarten, zu wünschen wäre es allerdings den beiden sympathischen Brightoner.

Noch ein Hinweis für Sammler: Auf RecordStore UK gibt es wieder eine Limited Edition mit Autogram auf dem Inlet sowie einem exklusivem T-Shirt.

Die Blood Red Shoes sind, nach einem ersten Konzert in Berlin im Postbahnhof bereits am 14. April, im Mai auf Deutschland-Tour. Nutzt die Chance, jeder, der sie schon mal gesehen hat, weiß um ihre besonderen Live-Qualitäten.

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