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The Jezabels – Prisoner

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Mit der Empfehlung ausverkaufter Tourneen in ihrer australischen Heimat und dem reißenden Absatz der ersten drei  EP´s legt das Quartett The Jezabels mit „Prisoner“ ihr Debüt  vor. Und die vier Musiker haben entweder ein ausgeprägtes Gespür für festival-kompatiblen Retro-Indie-Sound oder ihre Eltern beweisen mit ihren Plattensammlungen echten Musikgeschmack. Denn bei The Jezabels zeigt sich mal wieder, dass gekonnt zusammen gesetzte Teile der Musikgeschichte durchaus ein brauchbares Gesamtwerk ergeben können.

Dabei bekommt man beim ersten Stückes „Prisoner“ das Gefühl, der CD Player verströmt Patchouli Duft und es ist sofort die Skip Taste zu betätigen um Schlimmeres zu verhindern. Dröges, überambitioniertes Grummeln (welches in der Pressemitteilung  als „episch“ bezeichnet wird) mit schwer an Siouxie and the Banshees erinnernden Gesangseinlagen lassen ein ungutes Gefühl aufkommen.

Glücklicherweise glätten sich die Falten auf der Stirn schon beim folgenden Song „Endless Summer“, der nach „Young Blood“ von The Naked And Famous im letzten Jahr der Hit dieses Sommers 2012 sein könnte. Ab jetzt geben The Jezabels richtig Gas. Der Sound ist breit arrangiert mit Pathos, Streichern und einem Hang zum Bombast.

Die großartige Stimme der Sängerin Hayley Mary (Ein Name wie für eine Ikone), die der Mann am Regler demnächst ruhig etwas weiter nach vorn mischen könnte,  ist nun ein sehr eigenständiges Element. „Long Highway“, „Trycolor“, „City Girl“ – die Kette der potentiellen Hits scheint kein Ende zu kennen. In den Texten wird neben Weltschmerz vermutlich das gegenwärtige Lebensgefühl jüngerer Menschen beschrieben und mit Sätzen wie „Will The Same Old Sorrow Still Be Tomorrow?“ aus „Rosebud“ auch bedient. Am Ende klingt das Album mit „Catch Me“ wieder genauso übertrieben dramatisch aus wie es begonnen hat.

Die in der Deluxe Version erhältliche Bonus CD mit einigen Live Aufnahmen lässt ahnen, dass The Jezabels live sicher ihr Geld wert sind und vermutlich eines der Highlights bei der beginnenden Open Air Saison werden. Ob das für ein zweites Album reichen wird, bleibt abzuwarten

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