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Sportfreunde Stiller – New York, Rio, Rosenheim

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Mit „Applaus, Applaus“ ist den Sportfreunden Stiller ein wahrer Ohrwurm gelungen, was sich auch im Radio abzeichnet. Denn dieser wird in diesen Tagen rauf und runter gespielt – in iTunes steht er seit Wochen in den Top 10 Charts.

Aus dem beschaulichen Germering bei München entstammt das Trio um Peter Brugger, Florian Weber und Rüdiger Linhof. Gemeinsam musizieren sie seit 1996  und bilden die Gruppe Sportfreunde Stiller.

Das mittlerweile sechste Studioalbum haben sie nun abgeliefert – genannt wurde es „New York, Rio, Rosenheim“ und hat gute Chancen auf eine ähnliche Chartposition wie die letzten drei Erscheinungen mit zwei Top 2 und einer Nummer Eins Platzierung. Immerhin knapp sechs Jahre feilten sie an dieser Veröffentlichung, die nun mit 19 Titeln aufwartet und mehr als den Chartstürmer „Applaus, Applaus“ beinhaltet.

Die Sportfreunde Stiller, die bereits zwei der begehrte Echos einheimsen konnten, erreichten auf dem „New York, Rio, Rosenheim“ wieder genau das, wofür die Fans sie seit Jahren feiern und unterstützen: Den Spagat zwischen Alltagssongs, Heile-Welt Liedern und nachdenklichen Stücken sowie natürlich für die smarte und unverkennliche Stimme von Frontmann Peter Brugger.

Viele stellten sich die Frage, ob nach so einer langen Abstinenz vielleicht die Band eine zu große Veränderung einfließen lassen würde. Doch diese Zweifel kann ich beruhigt ausräumen, denn „New York, Rio, Rosenheim“ ist ausgereift, hat eine tolle Mischung und zu Ende gedachte und ausproduzierte Hits an Bord. „Clowns & Helden“, eine etwas rockigere Nummer, die trotz des skurril gewählten Titels zum Nachdenken anregt, empfinde ich als sehr gelungen. Ebenso werden gefühlvolle Umsetzungen wie „Festungen & Burgen“, geschmackvoll und frei von Kitsch, angemessen für den Stil der Band eingepflegt, ohne einen Bruch in der Tracklist zu erzeugen.

„Einmal du“ steht für mich sinnbildlich für die Facetten des Trios, da es alle Elemente, für die die Sportfreunde Stiller geliebt werden beinhaltet. Als kleinen Wermutstropfen kann man allerdings die „Rüdi-Clayderman-Version“ der ersten Single werten, die doch etwas kraftlos und halbherzig daherkommt. Außerdem den Titel „Let’s did it!“, der für meinen Geschmack etwas zu „freakig“ ist.

Summa summarum ein großartiges Release einer ebenso talentierten und immer bemerkenswerter werdenden Band – und das nicht erst seit „54, 74, 90, 2010“.

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