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Einfach mal machen, machen, machen – Gerard im Interview

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Einfach mal machen und dann schauen, was draus wird. So lautet die Devise des österreichischen Rappers Gerard. Diesen September ist sein neues Album „Blausicht“ erschienen und momentan ist er auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. MusikBlog hat ihn im Feierwerk in München getroffen und zu seinem neuen Album befragt.

MusikBlog: Wie kam es denn zu dem Titel von deinem neuen Album?

Gerard: Das ist eine Zusammenführung zwischen dem Sprichwort „ins Blaue arbeiten“, also nicht wirklich wissen, wo das mal hinführt, aber einfach machen, machen, machen. Und Aussicht auf morgen, also in die Zukunft. Und das ist so ein bisschen das Konzept von dem ganzen Album. Also, dass wenn man ein Konzept hat oder ein Ziel hat, dass man das so Tunnelblick-mäßig verfolgt ohne links oder rechts zu gucken. Und dann einfach hofft, dass das in der Zukunft, also im morgen aufgeht.

MusikBlog: Und wie lange hast du dann an dem Album gearbeitet?

Gerard: Das kann ich nie so genau sagen, weil ich immer schon im Kopf anfange, mir so Ideen und Konzepte auszudenken. Aber ich sag mal, so konstant haben wir ungefähr 1 1/2 – 2 Jahre daran.

MusikBlog: Hast du einen Lieblingstrack auf der Platte?

Gerard: Das wechselt immer. So von Monat zu Monat ist es ein anderer und jetzt hab ich bald mal alle durch. Also es gibt keinen einzigen Titel, der mir nicht gefällt. Und das war auch für mich das Zeichen, dass das Album fertig war. Weil ich einfach bei keinem mehr wusste, welchen ich runter kicken sollte, wenn ich noch einen neuen gemacht hätte.

MusikBlog: Und welcher ist es momentan?

Gerard: Im Moment ist es „Atme die Stadt“ mit Ok Kid, zu dem heute auch ein Video raus gekommen ist.

MusikBlog: Woher nimmst du eigentlich die Ideen für deine Texte?

Gerard: Von überall. Also entweder Geschichten, die mir Freunde erzählt haben oder die ich selbst erlebt habe, von Werbeplakaten, von Twittersprüchen, von Biographien anderer Künstler, echt alles. Wo auch immer ich was aufschnappe.

MusikBlog: Deinen ersten Track hast du mit 16 veröffentlicht. Was hat sich denn seitdem an deiner Musik verändert?

Gerard: Wenn man so das erste Album hört „Rising Sun“, da war ich so 18, dann das nächste, da war ich so 21 oder 22, pah ich weiß gar nicht. Für mich ist auch so Alter und so eigentlich völlig egal, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber man merkt auf jeden Fall, was ich sagen will, von Album zu Album gibt es einen riesigen Qualitätssprung auf jeder Ebene.

MusikBlog: Wo und wann hattest du denn dein bisher schönstes Konzert?

Gerard: Uuuhhh, das ist echt immer schwer. Ich kann mich noch erinnern, in München im Backstage die Juice Jam, die war sehr schön. Das war ganz verrückt, da hatte ich meine letzte Prüfung in meinem Studium und wir sind danach mit dem Nachtzug nach Berlin gefahren. Und da war schon ein Konzert mit Marteria und alle großen Namen, und wir so die Newcomer. Und dann sind wir mit dem Nightliner, meine erste und bisher einzige Fahrt mit dem Nightliner, von Berlin nach München gefahren, und da haben wir dann noch im Backstage gespielt. Und das waren auf jeden Fall zwei sehr denkwürdige Auftritte.

MusikBlog: Wie aufregend ist die Tour jetzt für dich?

Gerard: Das ist jetzt der erste Stopp, also ich kann noch gar nicht so viel sagen. Also wir waren einmal noch in der Schweiz vor drei Tagen, in St. Gallen, das war schon wunderschön. Aber heute zum ersten Mal mit Tourmanager und Soundmensch und so, die konnten irgendwie in der Schweiz noch nicht mit. Und ja, sehr aufregend. Also wir kennen ja bis jetzt nur so Vorgruppen-Touren, also wir waren  mit Prinz Pi und Die Orsons ja schon als Vorgruppe mit. Aber jetzt ist natürlich viel cooler. Also in St. Gallen war das schon richtig geil, weil du weißt, die Leute sind wegen dir da und die rappen die Texte mit und singen den Refrain. Und das ist schon natürlich ganz was anderes wie wenn du so ne nervige Vorgruppe bist, die eh keiner sehen will.

MusikBlog: Wie soll’s denn 2014 weitergehen?

Gerard: Das weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Ich hoffe, wir gehen noch mal auf Tour. Wir spielen auf jeden Fall wieder sehr sehr viele Festivals im Sommer. Und sonst…sicher irgendwann mal wieder mit nem neuen Album starten.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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