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Suns Of Thyme – Fortune, Shelter, Love And Cure – Die psychedelischen Berliner

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Die zehn Songs des Debüt-Albums der Berliner Suns Of Thyme „Fortune, Shelter, Love And Cure“ entstanden in Eigenregie, auch wenn ihnen Medusas Eco (Synthesizer), Owen Roberts (Klarinette) und Lisa Maul (Gesang) aushalfen. Suns Of Thyme schlagen auf ihrem ersten Album eine stimmige Brücke zwischen dem psychedelischen Rock der 60er und den düsteren Auswüchsen des Indie-Rock der 80/90’er Jahre.

„Fortune, Shelter, Love And Cure“ ist möglicherweise nicht für alle Rock oder Metal-Fans geeignet. Liebhaber von Bands wie Tame Impala oder The Black Angels kommen aber hier voll auf ihre Kosten. Für das Plattencover zeichnet sich Lionel Williams, der Enkel des Film-Komponisten John Williams, verantwortlich.

Songs wie das lässige, mit indischen Klängen verfeinerte „The Years We Got Are Not Enough“ bilden mit dem groovenden Ohrwurm „Soma (God For Gods)“ das Herzstück des Albums. Das hypnotische „One Song“ und vor allem „Asato Maa“ in welchem Sänger Tobias Stimme wie ein Didgeridoo klingt, stehen stellvertretend für den Abwechslungsreichtum von „Fortune, Shelter, Love And Cure“. Es ist wirklich nicht einfach, Sun of the Thyme sofort auf eine Stilrichtung festzunageln. Das Album kommt mal melancholisch-spacig daher und da weisen die Songs eine eher repetitive Struktur auf, dann zum der Mittelteil wird es munterer und ihr Werk nimmt Fahrt auf, um zum Ende des Albums hin langsamer und eher meditativ zu werden. Man fühlt sich als Hörer wie auf einer Achterbahn durch die verschiedensten Musikstile. Shoegaze wird mit Psychedelic-Pop gepaart und heraus kommen sehr dichte Songs, die trotz ihrer düsteren Atmosphäre bezaubern, statt bedrohlich zu wirken.

Ebenso auffallend ist die Kraft, die Suns of Thyme ihren doch sehr sanften bis hin zu verträumten Songs verleihen. Auf den Punkt bringend, ohne mit der Tür ins Haus zu fallen, scheint ihre Philosophie zu sein. Die 40-minütige musikalische traumhafte Fahrt, die Suns Of Thyme dem Hörer mit „Fortune, Shelter, Love, and Cure“ hier bieten, ist fast schon zu gut, um wahr zu sein, vor allem für ein Debüt. Aber wer nicht genug davon bekommen kann, braucht ja nur auf Replay zu drücken oder die Nadel wieder an den Anfang der Platte zu setzen.

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