Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

zwei × 5 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Rosanne Cash – The River And The Thread – Die Tochter des Man in Black

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Rosanne Cash mit ihrer Familie in Manhattan gelebt, aber im Jahr 2008 wurde sie gefragt ob sie an einem Projekt teilnehmen möchte, das Elternhaus ihres Vater Johnny Cash in der kleinen Stadt Dyess wiederherzustellen. Sie stimmte zu und zusammen mit Produzent und Songwriter-Gitarristen John Leventhal unternahm sie einige Autofahrten in den Süden der USA, um das Feeling für diesen Teil der Staaten zu bekommen. Das kreative Ergebnis ist das Album „The River & The Thread“ geworden, das als musikalische Reise funktioniert.

Bei diesem Album hat Rosanne Cash die meisten Texte selbst geschrieben, während John Leventhal für die Musik verantwortlich war. Es entstand eine schlaue Mischung aus Country, Folk , Rock, Pop und Jazz. Die atmosphärischen Songs erzählen über Dinge, die sie auf ihrer Reise sah und belauschte. Einer der auffälligsten Kompositionen ist „Money Road“. Diese erzählt über eine Straße in Mississippi, wo innerhalb von ein paar Meilen das Grab von Blues-Pionier Robert Johnson zu finden ist. Es erzählt aber auch die Geschichte des Hits „Ode to Billie Joe“ der Sängerin Bobbie Gentry aus dem Jahre 1967, mit dem Ergebnis, ein unheimliches und stimmungsvolles Musikstück komponiert zu haben.

Aber nicht alles ist gespenstisch auf „The River & The Thread“. Das Werk ist ebenso voll schöner Melodien und Gesangseinlagen wie bei „50.000 Watt“, einer Art Gospel-Song unterlegt mit einem Shuffle-Beat.

Eines der immer wiederkehrenden Themen von „The River & The Thread“ ist die Vorstellung, dass Musik eine Ansammlung für Geschichten und auch ein Weg, alte Wunden zu heilen darstellen soll. „When The Master Calls The Roll“ erzählt über zwei Liebende zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs, die im Tod wieder vereint sind und in ewiger Glückseligkeit dort weiterleben.

Rosanne Cashs Songs werden mit einem feiner Intelligenz gefertigt, ihr Gesang klingt hervorragend und die Produktion ist elegant. Rosanne Cash ist nicht besonders eifrig gewesen im 21. Jahrhundert, aber auf diesem Album hat sie gelernt, in weniger als 40 Minuten jedes Wort und jeden Ton in einen wahren Schatz zu verwandeln. „The River & The Thread“ bestätigt einmal mehr, dass sie eine einzigartige Künstlerin ist mit dem Talent und der Vision Geschichten von ihrer Reisen aus dem Süden lebendig und realistisch darzubieten.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.