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Russian Red – Agent Cooper – geheimnisvoll und abwechslungsreich

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Russian Red, mit bürgerlichem Namen Lourdes Hernández, ist eine der bekanntesten Künstlerinnen der spanischen Musikszene. Mit ihrer englischen Mixtur aus Female-Pop und Singer-Songwriter Elementen ist sie nun auch international bekannt und unterwegs. Mit ihrer neuen Platte „Agent Cooper“ stellt sie ihr Können erneut unter Beweis.

Lourdes Hernández startete 2008 mit ihrem Debütalbum „I Love Your Glasses“, welches von null auf eins den Gold-Status in Spanien erlangte. Ihre außergewöhnlich weibliche Stimme brachte sie zum sofortigen Erfolg und der Bekanntheit in den USA, Mexiko, Kolumbien, Venezuela, Argentinien, Costa Rica, Deutschland, Holland und vielen anderen Ländern. Auch Auszeichnungen wie Cosmopolitan TV Awards oder MTV Euopean Music Awards fanden sich schnell im Wohnzimmerschrank der Spanierin wieder.

Im Jahr 2011 war es dann Zeit für das zweite Album. Russian Red, benannt nach der Farbe eines Lippenstifts, den sie selbst gern trägt, veröffentlichte „Fuerteventura“ und stieg sofort auf Platz zwei der Top-Selling Charts Spaniens ein. Insgesamt 39 Wochen verharrte Hernández dort mit ihrer zweiten Platte und feierte riesige Erfolge. Ihre Musik wurde bereits als Teil von TV-Werbungen, Serien oder Soundtracks genutzt und ist auf dem besten Wege international durchzubrechen.

Für ihr drittes Album „Agent Cooper“ zog die Spanierin nach Kalifornien, um dort ihre neuen Songs aufzunehmen. In den berühmten Sunset Studios in Los Angeles entstand dann das geheimnisvolle Werk. Aufgenommen und produziert mit der Hilfe von Joe Chicarelli (The White Stripes, The Strokes, Morrisey) entwickelte sich Russian Red zu einer reifen und stilsicheren Künstlerin. Auch ihr Sound unterzog sich einer kompletten Sanierung und verwandelt sich blitzartig in verschiedene und interessante Varianten.

Auffällig bei den zehn Titeln der neuen Platte ist, dass „Agent Cooper“ nur aus Tracks mit Männernamen besteht. Ob „Casper“, „William“, „Alex T“ oder „Tim B“ – Männer scheint die Sängerin genug zu kennen. Was dies jedoch im einzelnen bedeuten soll, weiß nur Lourdes selbst. „Agent Cooper“ klingt aufrichtig, selbstbewusst und dennoch herzzerreißend emotional. Bei näherem Hinhören erweckt die Platte ein Gefühl von Wärme und hat einen eindeutigen Wohlfühlcharakter. Die äußerst weibliche Tonlage wirkt vorerst ein wenig verkrampft, ist jedoch schnell beruhigend.

„Casper“ zum Beispiel überzeugt mit einem schnellen, rhythmischen Anfang, entwickelt sich zu fröhlichen Klängen und biegt dann ganz plötzlich in die Tiefen der Dunkelheit ab und sorgt für eine geheimnisvolle und mysteriöse Atmosphäre. „Neuruda“ hingegen, wirkt eher verrucht, interessant und gefährlich. Andere Tracks wie „Michael P“ klingen durchweg fröhlich und bunt. Mit ihrem Hauch und Glanz in der Stimme produzierte Russian Red ein durchaus abwechslungsreiches Album mit viel Potenzial zum internationalen Erfolg.

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