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The Kooks – Listen – Indie-Rock küsst R’n’B

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Vielleicht fliege ich nach Frankreich. Oder in die Schweiz. England wäre ja auch noch naheliegend. Oder Belgien. Viel näher kommen uns The Kooks in nächster Zeit aber leider erst einmal nicht. Dabei würde ich sie zu gerne mal live erleben. Ich bin ein Mensch, der sich auf Konzerten ziemlich schnell langweilt, wenn bei einer Band jedes Lied gleich klingt. Und das kann ich mir bei einem Kooks-Konzert kaum vorstellen. Ihr neues Album „Listen“ ist der Beweis.

Luke Pritchard (Gesang & Gitarre), Hugh Harris (Gitarre), Pete Denton (Bass) und Alexis Nunez (Drums) aus Brighton (England) haben seit ihrem 2011er-Album “Junk Of The Heart” ganz schön an ihrem Sound geschraubt und den Indie-Rock mit funkigen Grooves und einer Prise R`n`B angereichert – vielleicht der Einfluss des Mitproduzenten Inflo, der ja aus der Hip-Hop-Richtung kommt. Für Sänger Luke Pritchard hat sich die Arbeit im Studio jedenfalls frischer und natürlicher angefühlt als früher: “Wir haben auf das gehört, was um uns herum passierte”.

Und es passierte so einiges: Die “Spinner” (was Kooks im Amerikanischen bedeutet) starten ihr Album mit einem gospelartigem Chor, der kraftvoll sämtliche Stimmlagen über eine Orgel und einen funkigen Beat schmettert. “Around Town” ist ein wunderbar arrangierter Song mit gut gesetzten Höhen und Tiefen und einer Refrainzeile, die sich für immer in den Kopf einbrennt: “Love me when the chips are down!”. Überhaupt schaffen es die Kooks in ihren Songs eingängige Textfetzen mit unglaublich abwechslungsreicher Musik zu paaren.

Der zweite Song “Forgive And Forget” ist schon so ganz anders. Er startet mit einem Solo von Luke Pritchard (also Gitarre und eine Hammer-Stimme) und wird schließlich zu einem fröhlich springenden Funk-Rock-Song. Bei “Westside” liegt die Gitarre über einem Disko-Beat mit Synthies. Dazu ein weiterer Nicht-mehr-aus-dem-Kopf-geh-Refrain: “We can settle down and start a family”. Danach folgt die Klavier-Ballade “See Me Now”, bei der sich zur richtigen Zeit wieder der Gospelchor gänsehautartig in Szene setzt. Diesen Songs fehlt es an rein gar nichts.

Mit dem, bereits vor dem Album veröffentlichten, Track “Down” (down diggi di down down) liefern die Kooks eine R’n’B-Nummer, die sich genauso unverschämt lässig in die Trackliste einfügt, wie das Songwriter-Strand-Lagerfeuer-Stück “Dreams” und die Disko-Dance-Nummer “Are We Electric”. Im Grunde könnte man jetzt alle anderen Songs auch noch aufzählen: “It Was London”, “Bad Habit”, “Sweet Emotion” – jeder einzelne und wirklich jeder einzelne von ihnen steht ganz und gar für sich und ist absolut hörenswert. Gut, “Sunrise” ist nicht der Brüller aber sorgt immerhin für einen Ohrwurm.

Fazit: Wow!

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