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Husky – Ruckers Hill – Ein Schatzkästchen

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Die Hunderasse Husky hat sich als Schlittenhund einen Namen gemacht. Die Band Husky durch ihre betörenden Indie-Folk-Songs. Unsere „Huskies“ kommen aus Australien und Husky Gawenda (Gesang, Gitarre) und Gideon Preiss (Keyboards, Gesang) sind die Protagonisten. Husky wurden 2011 von Sub Pop gesignt und veröffentlichten dort ihr Debütalbum „Forever So“, das 2012 erschien. Live eröffneten sie Shows von Devendra Banhart, Gotye, Noah And The Whale, The Shins, City & Colour und sogar von Neil Young & Crazy Horse. Sowohl mit ihren Konzerten als auch ihrem Debüt erreichten die Australier umgehend die entsprechende Wertschätzung. Verdientermaßen, denn ihre Songs sind geradezu infizierend in ihrer optimistischen und emotional mitreißenden Ausrichtung.

Ihr neuer Langspieler „Ruckers Hill“ steht dem Erstling in nichts nach, im Gegenteil, Husky sind im Songwriting gereift und ihre Lieder strahlen wieder wie die lachende Sonne an einem malerischen Frühlingstag. Dabei finden Husky die goldene Mitte zwischen akustischen und elektrischen Zutaten für ihren bemerkenswerten Folk-Pop. Bereits der zu Beginn stehende Titelsong hat die Husky Formel, bei der der mehrstimmige Harmoniegesang im Zentrum steht. Dabei finden sie immer zuckersüße Melodien, die jedoch so flockig und zurückgenommen dargereicht werden, dass einem warm ums Herz werden muss.

Auch rhythmisch wird hier die Balance zwischen nach vorne stürmend und vornehm zurückhaltend gefunden. Ein federnd-schwingender Rhythmusteppich wird ausgebreitet, der im Uhrzeigersinn von leise nach laut und wieder zurück gedreht wird. Jenem Teppich wachsen im Verbund mit den betörenden Stimmen und den flockig-leicht ausgemalten Melodiebögen förmlich Flügel.

Im Detail finden wir z.B. auf „For To Make A Lead Weight Float“ introvertiert-intensives Akustikgitarrenspiel, wie wir es von Leonard Cohen oder Nick Drake kennen. Die meisten Titel pendeln zwischen Westcoast-Folk der 70er und Pop der Marke Simon & Garfunkel. Festzumachen an den geradezu lächelnden Harmoniestimmen, bei denen auch aktuellere Interpreten wie Fleet Foxes, Band Of Horses etc. in den Sinn kommen. In erster Linie sind es Interpreten, die in den 60/70ern ihre Hochzeit hatten wie Crosby, Stills, Nash & Young, Bee Gees, George Harrison, Beach Boys und wie bereits erwähnt Simon & Garfunkel. Mit letzteren verbindet sie, neben den betörenden Stimmen, die Gabe, ebenso melancholische wie lebensbejahende, Freude ausstrahlende Songs hervorzubringen.

Innovation darf von Husky nicht erwartet werden, sie sind klassische und zeitlose Liederschreiber, bei denen ein Refrain, eine Melodie zwingend ist. Wobei sie die Kunst beherrschen, das Ganze mit einer Frische zu präsentieren, die einem wiederholt ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein Lächeln, das bei guten, schönen und hochwertigen Popsongs wie von alleine über die Lippen geht. Wer auf der Suche nach einem Folk-Pop Soundtrack für den Frühling ist, für den ist „Ruckers Hill“ von Husky ein Schatzkästchen!

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