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Dub Pistols – The Return Of The Pistoleros

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Leute, der Sommer kann kommen: Nach gut drei Jahren Wartezeit erscheint endlich das sechste Studioalbum der Dub Pistols!

Mit „The Return Of The Pistoleros“ zieht die Londoner Band um Barry Ashworth mal wieder alle Register. Von Dub und Dubstep über Hip-Hop, Jungle, Big Beat, Ska und Soul wird so ziemlich jeder Style gestreift, der die Hüften in Bewegung bringt. Die Bässe wummern fett von ganz tief unten, dazu wird das Tempo gehörig angezogen – vor allem im Titeltrack und in „Turn Up“.

Stimmlich unterstützt werden die Pistoleros diesmal unter anderem von MC Neville Staple (The Specials), Seanie T, Earl 16 und dem Jamaican Toaster Chezidek. Kollaborationen aller Art sind seit der Bandgründung anno 1996 eine Spezialität der Dub Pistols: Ihre Remixe für Moby, Bono/U2, Limp Bizkit, Korn und Bush sind legendär, auf ihren eigenen Alben waren schon Busta Rhymes und Madness zu Gast. Besonders am Herzen lag den Pistols ein Gesangsbeitrag von Reggae-Ikone Gregory Isaacs, den sie jahrelang mit Anfragen bombardierten – 2009 gewährte er dann endlich auf dem Album „Rum And Coke“ das langersehnte Gastspiel (gerade noch rechtzeitig: Isaacs starb 2010 an Krebs).

Wenig verwunderlich sind die Dub Pistols als Live-Band eine echte Bank, wovon man sich auf den anstehenden Sommer-Festivals überzeugen kann. Wer es nicht schafft, die Pistols in concert zu erleben, ist mit der Konserve in Gestalt des neuen Albums bestens bedient: Die zehn Tracks bringen jede Haus-, Beach- oder Blockparty zum Beben, dabei geht es manchmal saftig-derbe zu (nichts anderes sollte man von einer Truppe erwarten, die im Namen auf alte Punk-Heroen und jamaikanische Soundsystems verweist), ob die körperlichen Vorzüge der „sexy ladies“ gerühmt werden oder die pure Lust am Feiern.

Aber die hedonistische Dancehall ist nur ein Spielort der Dub Pistols, in Songs wie „Real Gangster“ und „Our Life“ wird es politisch, es geht um gesellschaftliche Missstände in London und überall auf der Welt.

Das Tolle an Dub-Pistols-Alben und vor allem an „The Return Of The Pistoleros“ ist, dass sie total ort- und zeitlos klingen – die Pistols klauben ihre Sounds auf der ganzen Welt zusammen und lassen alle an ihrer Mixtur teilhaben, siehe und höre „Roll & Come in“. In ihrer bedingungslosen, allumfassenden Offenheit sind die Dub Pistols sowas wie die Specials der Neuzeit – kein Wunder, dass Neville Staple so gern bei „The Return Of The Pistoleros“ mitmacht.

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