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Kid Wave – Wonderlust – Noch Luft nach oben

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Und wieder einmal kriegt man sich auf der Insel nicht mehr ein. Von der Rettung des Indie-Rock ist gar die Rede, wenn der Name Kid Wave fällt. Doch ob das bewährte Hype-Geschrei der Briten auch diesmal flächendeckend auf offene Ohren stößt, darf bezweifelt werden.

Zwar lassen die vier aus drei verschiedenen Nationen (Schweden, Australien, England) stammenden Wahl-Londoner auf ihrem Debütalbum „Wonderlust“ mit Songs wie dem eingängigen Titeltrack, dem gute Laune verbreitenden Sommer-Surfer „All I Want“ oder dem eher sinnlich plätschernden Schunkler „Best Friend“ durchaus erkennen, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. So richtig mitreißen will die Debüt-Melange aus poppigen Harmonien, crunchigen Indie-Anleihen und melancholischen Background-Basics aber dann doch nicht.

Nur selten klopft der Kid Wave-Erstling an die Pforten, hinter denen Überdurchschnittliches archiviert wird. Meistens kommt die Band kurz davor ins Straucheln. Eigentlich schade, zumal das gelegte Fundament, das mitunter auch mal derbe Kanten und Risse vorweist („Honey“), durchaus höheren Ansprüchen genügt. Nur macht die Band zu wenig daraus.

Vor allem in punkto Gesang ist noch viel Luft nach oben. Zu monoton und von Tristesse und unterschwelliger Traurigkeit geplagt, reiht Sängerin Lea Emmery eine Strophe an die andere. Nicht einmal in den Refrains scheint sie aufzublühen. Dabei gibt sich ihr Gefolge redlich Mühe, es ihr so angenehm wie möglich zu machen. Doch die sich mehrenden Einladungen in Richtung Stadion-Olymp werden einfach ignoriert.

Letztlich muss das Kollektiv klein beigeben und sich eingestehen, dass der Weg nach ganz oben ein langer ist. Den sollten sie aber nicht aus den Augen verlieren. Die Insel wird die Band auch weiterhin auf Händen tragen, so viel ist sicher. Und wer weiß, vielleicht stößt ja der Rest der Welt beim nächsten Album hinzu. Gänzlich unwahrscheinlich ist das sicherlich nicht. Wir warten einfach mal ab.

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