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Baroness – Purple – Zurück im Rampenlicht

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Kurz vor dem Fest der Feste schickt das Musikjahr 2015 doch tatsächlich noch einen amtlichen Hochkaräter ins Rennen. Und dieser erstrahlt im violetten Glanz. Dabei war lange unklar, ob die Urheber dieses energiegeladenen Kraftpakets namens „Purple“ überhaupt noch einmal auf der Bühne der ganz Großen erscheinen würden.

Nach einem schweren Busunglück im August 2012 kämpften die Baroness-Mitglieder monatelang mit körperlichen und seelischen Verletzungen. Zwei der Unfallinvolvierten (Allen Blickle, Matt Magioni) mussten schließlich kapitulieren. Die beiden Band-Aushängeschilder John Baizley und Peter Adams hingegen hielten am Fortbestand der Band fest.

Mit dem Drummer Sebastian Thompson und dem Bassisten Nick Jost komplettierte sich das Kollektiv wieder. Zwei Jahre später tritt die Band wieder zurück ins Rampenlicht. Und das mit einem Album im Gepäck, das den Vorgängerwerken auf beeindruckende Art und Weise die lange Nase zeigt.

Bereits das Einstiegsduo fährt alles auf, was die Band in den vergangenen zwölf Jahren zu einem Alternative-Mega-Act werden ließ. Mit treibenden Riffs, spektakulären Drumfills, wohldosierten Keyboardflächen und mehrstimmigen Hymnendarbietungen an vorderster Front schütteln Baroness mit „Morningstar“ und „Shock Me“ jede Menge Trümpfe aus den Ärmeln.

Mit dem vertrackt nach vorne preschenden „Kerosene“, dem zwischen Ambient-Pop und arenatauglichem Post-Rock pendelnden „Chlorine & Wine“, sowie dem straighten Alternative-Punch „Iron Bell“ rammen die Amis weitere Songdenkmäler ins bandeigene Fundament.

Am Ende macht das hypnotisierende „If I Have To Wake Up (Would You Stop The Rain?)“ mit sphärischer Opulenz den Deckel drauf. Und alle sind glücklich. Bis auf die zahlreichen Musikredakteure, die ihre bereits archivierten Jahreshitlisten nun noch einmal umschreiben müssen. Am besten mit violetter Farbe.

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