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Marsimoto – Live in der Arena, Wien

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Wir wissen nicht, ob Ruby Rhod in „Das fünfte Element“ mit seinem „Bsssss!!! Es muss absolut „Grün“ werden“ das meinte, was sich gestern Abend in der Arena Wien abspielte. Dort war nämlich die Landung von Marsimoto im Rahmen seiner Green Tour angekündigt.

Vom umfangreichen T-Shirt Angebot am Merch Stand wurde fleißig Gebrauch gemacht, so dass sich der Veranstaltungsort in eine grüne Marsimoto Fankurve verwandelte. Zunächst glühte DJ Dead Rabbit während seines Sets vor, bei dem er ca. alle 10 Sekunden den Beat wechselte und eifrig Titel vom Protagonisten des Abends sampelte.

Bereits jetzt waberten durch den Nichtraucher-Saal dicke Dope-Wolken, eine Substanz, die im weiteren Verlauf des Abends noch ausgiebig erwähnt werden würde. Mittlerweile heizten die spanischen Jungs von Kid Simius mit ihrem groovigen Auftritt ordentlich ein, es fehlte weder an Melodie noch am Griff zur Stromgitarre, welcher Kid Simius sowohl Surf- als auch Schweinerock-Einlagen entlockte. Leider gefiel sich Kid Simius auch in bemühten David Guetta Anheizer-Posen und ließ in der zweiten Hälfte etwas nach.

Dann begann das minutenlange Intro mit reichlich Nebel, durch – natürlich grüne – Licht Zuckungen durchschnitten und begleitet von „Jetzt geht’s los“-Rufen des ungeduldigen Publikums. Dann kam die Band und kurze Zeit später Marsimoto, der mit „Es ist eine Freude bei euch zu sein“ das Publikum begrüßte und das Stimmungsbarometer sofort auf Anschlag schnellen ließ.

Es folgten mit „Illegalize It“ und „Green Pangea“ zwei Stücke von seinem aktuellen Album „Ring der Nebelungen“ – und mit Nebel sind wir auch schon bei einem der beherrschenden Themen des Abends. Nicht nur auf der Bühne und in der Luft war er allgegenwärtig, sondern auch in vielen von Marsis Songtexten, die sich bekanntlich gern ums Kiffen drehen.

Eine rauschende Hip-Hop Party nahm seinen Lauf. Das Publikum folgte bereitwillig jedem Befehl des Marsmenschen, sei es „Alle Hände“ oder „Ich will eure Feuerzeuge sehen“ („nicht eure bescheuerten Telefone, Marsi Fans haben immer ein Feuerzeug dabei“), so dass der Titel „Ich Bin Dein Vater“ zum Motto des Abends geriet.

Ob „Anarchie“, „Mir ist Kalt“, „Der Sänger von Björk“ oder „Indianer“ (währenddessen Marsi mit dem Federschmuck eines Häuptlings auf die Bühne kam), die Leute in der Arena konnten und wollten nun nicht mehr stillstehen.

Am Ende des Hauptteils stand das „Grüne Haus“ natürlich nicht in Berlin, sondern in Wien („Green Vienna – was ist los“) und Marsimoto und seine Band verschwanden von der Bühne. Diese blieb jedoch nicht lange leer und die Crew brachte Stücke aus ihrer Anfangszeit, darunter „Halloziehnation“.

„Absinth“ geriet dann mit bassgewaltiger DJ Performance zu einem weiteren Highlight. Den Abschluss bildete das, beinahe sentimental an die Zeit jenseits der Mainstages erinnernde, „Eine kleine Bühne“, für das Marsimoto nochmal um Feuerzeug Einsatz bat. Danach verabschiedete er sich mit „Es war mir eine Ehre, ich muss zurück zum Mars.“

Vielleicht treffen wir Marsimoto als seinen Alter Ego Marteria demnächst wieder auf der Erde. Bis dahin, danke „Marsi Motherfucking Moto Crew“ für das Konzert des Jahres!

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