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Jarryd James – Thirty One

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„Can I get a little bit of your attention?“ Diese Frage dürfte man bereits einige Male im Radio gehört haben, womöglich sogar zur Prime-Time. Sie stammt aus dem Refrain von „Give Me Something“, der Nummer, mit der der Australier Jarryd James auf sich aufmerksam machte. Das geschah aber keineswegs aufdringlich, vielmehr höflich und unprätentiös. Umso mehr blieb der Song im Ohr.

Und so klingt auch der Electronica-Pop auf seinem Debüt: ungemein seicht und melodisch. In den besten Momenten erinnert er an die smoothen Produktionen von Chet Faker. Das soulige „Sure Love“ mit seinem warmen, elektronischen Pianoklang bedient sich zumindest ähnlicher Muster und klingt insgesamt noch ziemlich minimalistisch. Auf den restlichen Stücken wagt James dann aber doch noch mehr Pop.

Das liegt vor allem daran, dass James sich stimmlich nicht so rauchig wie Faker anhört, sondern sich in höchste Höhen jauchzt. Beispielsweise im balladesken Electronica von „This Time (Serious Symptoms, Simple Solutions“) inklusive Streicher-Simulation. So klingt zeitgemäßer und detailverliebter Alternative-Pop.

R´n´B, Soft-Electro und Soulpop verschmelzen auf diesem Debüt zu einem gediegenen Sound. Wirklich kongenial ist „Thirty One“ allerdings noch nicht. Doch das liegt nicht immer an James – paradoxerweise ist es auf „Regardless“ gerade die erfahrene Julia Stone, die dem Song jeden Anflug von Spannung nimmt. Ihre Folk-Pop-Band Angus & Julia Stone hat James bereits als Vorprogramm live unterstützt. Eine echte Revanche hört sich anders an.

Auf Gesamtlänge hätte sich der Songwriter zudem durchaus mehr trauen können. Dennoch dürfte James sein Ziel erreicht haben: Die feinfühligen Arrangements haben sich festgesetzt, auch wenn seine weiche Stimme im Mittelteil ein wenig an Präsenz verliert.

Alles in allem hat sich James gut verkauft. So elegant wie „Sell It To Me“ mit seinen hölzernen Beats und Klaviertupfern hat schon lange kein Debüt mehr begonnen. Insbesondere hier denkt man unvermittelt an Sam Smith. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Disclosure auf James aufmerksam werden und für ein Feature an die Tür klopfen. Es wäre zweifellos die richtige Adresse.

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