Nouvelle Vague – Athol Brose EP

Teaser-Alarm. Nouvelle Vague wollen dann doch noch Teil der Zehnerjahre sein und werden noch in diesem Jahr ihr Comeback-Album veröffentlichen. Zuvor allerdings diese nette kleine Mini-EP von Marc Collin und Olivier Libaux.

Alles, einfach alles wird zu federleichtem Bossa-Nova und beschwingt cocktail-verglastem Easy Listening mit Nouvelle Vague. Die das Covern zu konsequenter Kunstform erhoben habenden Collin und Libaux sind zwar lange nicht mehr in öffentlicher Erscheinung getreten, abgesehen von den jeweils allein in Angriff genommenen Projekten Bristol und Uncovered Queens Of The Stone Age, aber verlernt haben sie die leise plätschernde Welt der Neuinterpretation zumeist punkiger oder New Waviger Hausnummern mitnichten.

Dabei wird das Album eine kleine bandinterne Revolution enthalten: Nein, betörend liebreizender Frauengesang bleibt die unumstößliche Konstante. Aber das neue Album wird erstmals Eigenkompositionen enthalten und nicht allein Cover-Versionen.

Schade, dass die EP ihren Namen kaum verdient, mit zwei neuen Songs und zwei recht uninspirierten Remixen, zu mehr als zum Triggern reicht sie nicht.

Da ist die angekündigte Tour im Grunde die größere News. Mit dabei betören die französischen Damen Mélanie Pain, Élodie Frégé und Liset Alea. Zum in Schale werfen.

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