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Peaches – Live im Uebel Und Gefährlich, Hamburg

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Peaches live. Oft gelesen, nie gesehen. Zur Musik muss man nix sagen. Kennt jeder, also gespannt auf die Show.

Zum Start ein Pre-Hipster Brooklyn Stereotyp am Mix-Set. Laut, gut tanzbar. Hätte Stand-Up-Comedian werden sollen, super Pantomime. Dann dazu schwarzer Rapper mit Glatze und Beinen wie Baumstämme. Soweit, so gut. Wäre da nicht das schwarze Mini-Kleid mit bunten Smileys. Mini-Kleid. Bunte Smileys. Keine High-Heels, sondern Sneaker. Immerhin etwas. Aber was erwarten wir auch? Kommt dann ja Peaches. Besser Englisch verstehen wäre jetzt gut. Alle Pointen futsch. Super Stimmung, Rappelvoll. Alle wach.

Und weiter geht’s. Ein Yeti. Noch ein Yeti. OK? Und ein dritter mit großem Vaginahut. Aaah, Peaches ist da!! Wird lauter im Saal. Peaches kann Spagat. Und dezent obszöne Posen.

Yetis kommen wieder. Leichter bedeckt. Riesenvagina als Kopf. Und Haare. Viele lange Haare. Man lernt nicht aus. Mann und Frau. Für jeden etwas. Körper schön anzuschauen.  Peaches letzte Yetihülle fällt. Brüste aus Gummi, sechs an der Zahl. Gummibrust-BH hält nicht. Reparieren schwierig. Egal, weiter geht’s. Engeren Kontakt zum Publikum aufbauen. Balancieren auf der Absperrung. Erste Berührungen.

Yetis jetzt mit Knieschonern. Wichtig zum Anbeten von Peaches. Arbeitsschutz vermeidet Arthritis. Und weg mit den Haaren. Nackte Haut gibt’s nicht nur auf der Reeperbahn. Genauso weiße Fetisch-Klamotte, Ketten und Fesseln.

Peaches entledigt sich der  Gummibrüste, hat ja auch echte. Selbstbewusst, echt selbstbewusst. Hmmm, Nippel überklebt? Kommt halt doch vom amerikanischen Kontinent. Die Tänzerin aber wohl ganz sicher nicht. Glück gehabt.

Wieder Blitzumkleide unter Bühnenpodest. Drittes Kostüm. Badeanzug mit Schulterwülsten. Stagediving ist für Weichei-Rocker. Echte Heroinen laufen auf dem Publikum. Klappt.

Tänzer in schwarzem Lack und Leder. Umhüllt von weißer Gaze. Ultra High-Heels und Zöpfchen. Beide. Wird expliziter. Peaches umhüllt von unendlicher Menge Stoff. Gaze weg. Stoff weg. Sicht frei. Peaches liebt Oma-Unterhosen. Unbeschreiblich. Jetzt sehr explizit. Macht mir das Hündchen ihr Devoten. Ich stehe auf Euch. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Haare im Mund nach Cunnilingus sind nervig. Das klingt nur nach ‚ab 18’. Alles schön korrekt bedeckt. Schade eigentlich. Macht es künstlich.

Zugabe. Tänzer Modell Steampunk. Mit wenig Stoff. Stoff brauchen wir jetzt nicht mehr, weg damit. Nietentangas dominieren den Fokus. Schweiß. Überall Schweiß. Viel davon. Die Security verteilt Wasser. Puuuh.

Glibberspray spritzt ins Publikum. Ein Schelm, wer da Assoziationen hat. Aus dem Publikum winkt ein Dildo zurück? Kopf läuft über, langsam total platt. Anstrengender Abend. Noch mehr Schweiß. Adrenalin hilft. Weitertanzen.

Nietentangas verschwinden. Stattdessen wieder Haare. Aber nur im Schritt. Logisch? Nein. Champagnerdusche für alle? Mist, doch nur billiger Sekt. Zu süß, aber immerhin kalt.

Die Oma-Unterhose geht bis zum Bauchnabel. Und jetzt wird gefönt. Auf der Bühne schwitzt man ja auch. Föns helfen trocknen. Keine Details. Klar, sind wir ja schon gewohnt.

Zweite Zugabe. Der Saal tobt. Licht aus. Nervöses Blinken aus dem Schritt der Tänzer als einzige Lichtquelle. Peaches blinkt irgendwann selber. Ekstatisches Ende. Aber leider trotzdem Ende.

Und wie war’s jetzt? Ekstatisch. Laut. Rhythmisch. Sexy. Anziehend. Abstoßend. Aufreizend. Abtörnend. Ironisch. Sehr ironisch. Fleischlich. Fleischig. Explizit. Zensiert. Dreckig. Irgendwie doch sauber. Schön? Nicht im eigentlichen Sinne. Ein geiles Erlebnis.

Ach ja, und wie war die Musik? Irrelevant. Hauptsache ein treibender Beat. Echt Nebensache. Klappt das ein zweites Mal? Vermutlich nicht.

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