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Clark – Death Peak – Intelligente Tanzmusik par excellence

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Dunkelheit, gelegentlich erhellt von Stroboblitzen, die ekstatische, abgekämpfte Gesicher aufblitzen lassen. Gefühlt jeder Film, der von dem gegenwärtigen Berlin erzählt, hat mindestens eine solche Clubszene aufzuweisen.

Das Musikbett dafür klingt in 9 von 10 Fällen, als könne es irgendwie von Clark stammen. Der Brite (mit vollem Namen Chris Clark) baut unter seinem Pseudonym seit 2006 Musik, wie sie mittlerweile zum postmodernen Berlin-Sound geworden ist. Irgendwie dunkel, mächtig und vor allem elektronisch.

Clark lebt inzwischen auch in Berlin, seiner Labelheim Warp Records bleibt er jedoch treu. “Death Peak” ist das neunte Album, dass Clark dort veröffentlicht.

Die Einordnung in Genres ist ja immer so eine Sache. Wird auch meistens nicht so gern gesehen von den Künstlern. Da trifft es sich gut, dass EDM viel Spielraum lässt und vor allem eine Schnittstelle verschiedenster Stile der elektronischen Musik darstellt. So vermengen sich auch in Clarks Stil Techno und Noise, Post-Rock und klassische Elemente zu einem sehr intensiven, bisher oft düsteren Klangteppich.

“Death Peak” enthält nun auch vokale Komponenten. Schwer zu sagen, ob es an ihnen liegt, aber summa summarum scheint die neue Platte sich von dem dunklen Undergroundsound zu distanzieren, den Clark bisher pflegte.

Das Changieren zwischen elektronischen und organischen Klängen funktioniert jedenfalls. Mensch und Maschine stehen vom ersten bis zum letzten Track in einem spannungsreichen diskursiven Verhältnis.

Genre hip oder hop, so richtig tanzbar – um die Phrasenkeule der Musikkritiker*innen zu schwingen – wirkt Clarks neues Album beim ersten Hören nicht. Zu repetitiv auf der einen, zu komplex auf der anderen Seite.

Da wird es vor allem ihrer immensen Sogwirkung zuzuschreiben sein, dass die Musik sogleich die Imagination exzessiver Tanzflächenszenen herauf beschwört.

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