Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages
Cody ChesnuTT (Credit One Little Indian)

Cody ChesnuTT – My Love Devine Degree – Liebe ohne Grenzen

Im Jahr 2002 war Cody ChesnuTT schon einmal in aller Munde. The Roots hatten gerade seinen Song „The Seed“ neu eingespielt. Der Track entwickelte sich zu einem Hit, stieß in hohe Chartsregionen vor und wurde sogar für Serien wie „The Wire“ und in Filmen wie „Collateral“ verwendet.

Doch statt den Schwung mitzunehmen, verabschiedete sich Cody ChesnuTT wieder ins Nirgendwo. Erst zehn Jahre später nahm der Soul-Barde aus Atlanta sein zweites Studioalbum „Landing On A Hundred“ auf. Da war das von den Roots-Jungs entfachte Feuer längst wieder erloschen.

Weitere fünf Jahre später – im Hier und Jetzt – will es Cody nun noch einmal wissen. Mit im Gepäck hat er sein drittes Album „My Love Devine Degree“. Und auf diesem präsentiert der Soul-Sänger mit dem warmen Organ eine in Musik gegossene spirituelle Rundreise durch die Welt der Emotionen.

Zwischen knarzigem 70s-Funk-Soul („Image Of Love“), groovigem Disco-Pop („I Stay Ready“) und aufwühlendem Protest-Soul („Bullets In The Streets And Blood“) pendelnd, vereint Cody ChesnuTT tiefe Gefühle, kritische Gedanken und geistige Energie zu einem großen Ganzen, das der Welt im Jahr 2017 ungefiltert den Spiegel vor Augen hält.

Freundschaft, Liebe und Kommunikation: Für Cody ChesnuTT sind diese drei Begriffe der Schlüssel zum Licht.

Garniert mit zeitloser Musik, die so manch neuzeitlichen Neo-Soul-Outputs die lange Nase zeigt, bringt ChesnuTTs transzendenter Aufruf zum Weltfrieden eine Klang-Farb-Palette an den Start, die dem tristen Einheitsgrau dieser Tage hörbar gut zu Gesicht steht.

„Anything can happen, when the music is good“, heißt es gleich zu Beginn aus dem Munde des Mannes mit der spirituellen Ader. Wahre Worte.

Schreibe einen Kommentar