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JONAH – Wicked Fever

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JONAH – klingelt da was? Willkommen im Club! Nachdem die Band 2014 ihren Song „All We Are“ in einem Vodafone-Werbespot platzieren konnte, wurde sie quasi über Nacht einem Millionenpublikum bekannt. Danach wurde es verräterisch ruhig um die beiden Jungs Angelo Mammone und Christian Steenken. Was war da los?

Einige werden jetzt schon wissend mit dem Kopf schütteln und abschätzig ‚One-Hit-Wonder‘ murmeln. Auf den ersten Blick erscheint das auch gar nicht so abwegig, schließlich ist die Liste der Künstler*innen, die nach ihrem ersten Bombenhit im Niemandsland versunken sind, nahezu endlos lang. Auf JONAH trifft das aber nicht zu.

Am Freitag erscheint ihr lang ersehntes Debüt mit dem Titel „Wicked Fever“. Die Formulierung ‚lang ersehnt‘ hat an dieser Stelle so viel Berechtigung wie sonst nur selten, immerhin ist ihre Single „All We Are“ bereits vor einer (nicht nur gefühlten) Ewigkeit von mehr als zweieinhalb Jahren erschienen.

Was haben JONAH nur in all dieser Zeit bitte gemacht? Gute Frage! Nach einigen Aussagen wollten sich die beiden Jungs nach ihrem Von-Null-Auf-Hundert-Start ein bisschen Zeit nehmen, um in Ruhe und mit voller Konzentration und frischer Energie an ihrer Platte zu feilen und so dem Schicksal eines One-Hit-Wonders zu entgehen.

Vielleicht haben die beiden aber auch so lange gebraucht, weil das Album in Fuerteventura entstand, und es dort vermutlich noch ein paar andere spannende Dinge gibt, die man so machen kann. Vielleicht ist das aber auch nur ein gemeiner Vorwurf der leistungsversessenen und zielorientierten Gesellschaft. Wer weiß das schon?

Fakt ist, dass das Produkt dieser Zeit ein Erfolg ist: Mit „Wicked Fever“ bieten JONAH elf spannende Songs, die sich in der Schwebe zwischen analogen Instrumenten und Synthetik-Feinschliff befinden:

Den Auftakt der Platte bildet der gleichnamige Song „Wicked Fever“. Er hört sich nach Sehnsucht an und kombiniert melancholische Texte mit einem leichten Elektrosound. Die zarten Klänge des Anfangs steigern sich langsam und kulminieren in einer mitreißenden und kraftvollen Soundkulisse. Damit gibt der Track den Ton des gesamten Albums vor – den ‚perfekten JONAH-Sound‘.

Ungefähr in der Mitte des Albums begegnet uns dann ein alter Bekannter: der Song „All We Are“. Doch so gelungen er auch ist, in dem neuen Kontext von „Wicked Fever“ wirkt der Titel schon fast wie ein Störfaktor. Wahrscheinlich, weil er uns bereits seit zweieinhalb Jahren immer mal wieder im Kopf rumschwirrt und es langsam auch mal reicht. Auch Lieblingslieder haben eine Halbwertszeit.

Das Album endet mit dem ruhigen Titel „So High“, einer melodischen Ballade, die mit ihrem sphärischen Sound einen schönen Abschluss bildet und die Hörer*innen tatsächlich mit einem ‚High‘-Gefühl entlässt.

Zwischen dem kraftvollen Anfang und dem sanften Ausklang von „Wicked Fever“ haben JONAH ein starkes Debütalbum aufgespannt, das man am liebsten einfach mal live hören und erleben möchte.

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