Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

1 + 15 =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

Kitty, Daisy & Lewis – Superscope

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Der Geruch von Whiskey, Zigarettenrauch und Sehnsucht liegt sofort in der Lauft, wenn man das neue Album „Superscope“ von Kitty, Daisy & Lewis anmacht. Die Rockabilly-Teens von damals scheinen einige Nächte in schummerigen Rhythm & Blues-Bars verbracht zu haben.

„Superscope“, das vierte Album der Geschwister, könnte in Nashville aufgenommen worden sein, soviel Blues- und Country-Anleihen stecken in den zehn Songs. Aber nein, der Longplayer wurde im familieneigenen Durham-Studio, einem umgebauten indischen Restaurant in London aufgenommen. Produziert wurde das neue Werk von den Geschwistern im Alleingang.

„You set my heart on fire“ singt Lewis im ersten Song „You’re So Fine“. Bei der bluesigen Nummer mit warmen Basslauf und Westerngitarre wird klar, auf welche Reise das Trio uns mitnehmen wird: Richtung Sonnenuntergang und Sehnsucht.

Auf dem 2008er Debütalbum klangen die Londoner wie aus der Zeitkapsel entstiegen. Es knarzte hier und da auf dem Erstlingswerk. „Superscope“ ist deutlich klarer produziert. Jedem Instrument wird Raum gelassen und wieder einmal ist zu hören: Die Multiinstrumentalisten beherrschen ihr Handwerk, jeder Akkord sitzt.

Der rote Faden der neuen Platte: Kitty, Daisy und Lewis werben jeweils um ihren Schwarm. Auf „Love Me So“ schmachtet und sülzt Lewis so eindringlich, wie es sonst nur ein Mick Jagger in „Wild Horses“ kann. In „Team Strong“ wird ganz klar gefordert: „Let`s get messy“. Aber nicht so schnell, denn Kitty, Schreiberin von beiden Songs, stellt ganz emanzipiert und entschlossen in „Slave“ klar: „I won’t be your slave“.

Daisy, die zwischen der letzten und der aktuellen Platte Mutter geworden ist, besingt in „Black Van“ die Begegnung mit ihrem Freund, so wird zumindest gemunkelt. Der „Black Van“-Refrain „Easy Loving“ und die „Uhs“ und „Ohs“ gehen sofort ins Ohr.

„Broccoli Tempura“, der letzte Song auf dem Album, ist eine reine Instrumentalnummer. Hier unterhalten sich eine Orgel und eine Westerngitarre. Worüber? Vielleicht über die perfekte Frittierzeit der indischen Köstlichkeit? Somit würde auch dem Tonstudio ein musikalisches Denkmal gesetzt werden.

Egal, ob für die Fahrt in den Urlaub, auf einer Party oder einfach nur für einen entspannten Sonntag auf dem Sofa: „Superscope“ von Kitty, Daisy & Lewis ist eine Platte für viele Gelegenheiten, da sie sowohl grundentspannt als auch eingängig ist.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.