Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Für diese Website registrieren

15 − dreizehn =

Mit der Registrierung stimmst du den MusikBlog Nutzungsbedingungen zu.

Bitte gib deine E-Mail-Adresse hier ein. Du bekommst eine E-Mail zugesandt, mit deren Hilfe du ein neues Passwort erstellen kannst.

Entdecke neue Musik

Empfiehl deinen Freunden neue Alben oder Konzerte deiner Lieblingskünstler, erstelle deine persönlichen Album-Charts oder gewinne Konzertkarten und mehr bei unseren Gewinnspielen.

JP Cooper – Raised Under Grey Skies

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.

Wenn Pop auf packendes Songwriting trifft, entstehen die nachhaltigsten Ohrwürmer. Vance Joy oder James Bay machten es vor, auch JP Cooper bewies mit „September Song“ ein Händchen für Songs, die die Zuhörer noch lange beschäftigen.

Der Sommerhit überzeugt nicht nur mit unbeschwerten Elektrobeats, sondern auch in einer schlichten Acoustic-Version.

Auf seinem Debütalbum „Raised Under Grey Skies“ hält der britische Sänger noch mehr Songwriting-Kunst bereit und hält konsequent die Waage zwischen Pop und sanfteren Liedern.

So eingängig wie „September Song“ ist allerdings keines der anderen Stücke. An kreativem Einsatz fehlt es Cooper trotzdem nicht.

„She’s On My Mind“ spielt mit verzerrtem Gesang und elektronischen Beats im lässigen Soulpop-Gewand. „Passport Home“ weckt schmusige Gospel-Assoziationen, während „All This Love“ dann in Sachen Kitsch und knödelndem Gesang so richtig Gas gibt.

In den ruhigeren Songs stehen nicht mehr die musikalische Kulisse, sondern Cooper selbst im Vordergrund. Stellenweise scheint es dabei fast so, als würden die zurückhaltende Instrumentierung und die Melodie von Coopers Gesang gegen- und gleichzeitig miteinander arbeiten.

Der Songwriter legt den Fokus auf gut erzählte Geschichten und traut sich dabei, immer wieder auszuschweifen und keiner klassischer Hit-Formel zu folgen.

In der Ballade „The Only Reason“ beispielsweise erscheint der Übergang zwischen souligen Schnipsern und gefühlvollem Klavierspiel fließend, während Cooper außerhalb einer klaren Melodie emotional ausschweift und laute Töne zulässt.

Auch in den Strophen von „Closer“ bewegen sich die Tempi von Gitarre und Coopers Stimme in verschiedene Richtungen, um dann beim Refrain versöhnlich zueinander zu finden.

Weitere Gegensätze hält das Duett „Momma’s Prayers“ mit Rapper Stormzy bereit. Während dieser zu Orgeltönen seinen Sprechgesang zum Besten gibt, siedelt Cooper seinen Gesang in hohen Oktaven an, bis schließlich ein Chor einsetzt.

Ein anmutiges Finale für eine vielfältiges Album wie „Raised Under Grey Skies“.

Registriere dich, um es deinen Charts hinzuzufügen oder deinen Freunden zu empfehlen.