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Terry Hoax – Thrill – Mitnichten

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Was haben Bands wie Ugly Kid Joe oder Alien Ant Farm mit Terry Hoax aus Hannover gemein? Alle sind mehr oder minder wegen eines einzigen halbwegs erfolgreichen Coversongs bekannt.

Den Zuspruch von „Cat’s In The Cradle“ oder „Smooth Criminal“ hatten Terry Hoax mit ihrem Depeche Mode-Cover „Policy Of Truth“ zwar nicht. Wie bei den anderen Bands, gelang aber keinem ihrer eigenen Songs eine vergleichsweise große Aufmerksamkeit.

25 Jahre ist das her. Und wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. 1996 kam das Ende der Band. Warum es 2008 zur Reunion kam, wissen außer den Mitgliedern um Frontmann Oliver Perau nur noch die Crowdfunder, die das neue Album via pledgemusic finanziert haben.

Eine musikalische Antwort findet sich auf „Thrill“ keine: Von belanglosem Schweinerock („Inbetween“ oder „I’m Not Afraid To Die“), den Danko Jones seit Jahren genauso, nur etwas besser macht, über peinliche Bon-Jovi-Stadionmomente („A Place To Land“ oder „1970“) zu einer deutschen Heimeligkeit („Shining“ oder „Thrill“), die auch bei Fury In The Slaughterhouse schon immer störend war.

Immerhin konsequent, dass auch die Lyrics vor Patina und billigem Pathos strotzen: „He was sweet seventeen, when they started the band/ He had no clue but a dream in his hand/ They were burning and learning how to make the young hearts fly“, singt Oliver Perau in „Memory Lane“, nicht ohne Stolz in der Stimme.

Das gibt den alten Hasen bei den Live-Shows dieses wunderbare Wir-Gefühl und das Wissen, von Anfang an dabei gewesen zu sein. Das ist dann so, als ob der alte Wolfgang Petry heute auf Schalke nochmal „Ihr seid das Ruhrgebiet“ singen würde.

Zum Schluss noch kurz bei Green Days „When September Ends“ das Riff für „Ghost“ geklaut und dann ab ins Studio zu Guano-Apes-Produzent Arne Neurand. Der bügelt diese seltsam miefige Produktion darüber, die auch bei den H-Blockx oder seiner eigenen Haus-und-Hof-Band schon den letzten gelungenen Ansatz im Keim erstickte.

„Thrill“? Mitnichten.

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