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Confidence Man – Confident Music For Confident People

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„In 10 Schritten ein selbstbewusster Mann werden“ ist eines der ersten Ergebnisse, wenn man Confidence Man in die Suchmaschine eingibt. Nein, ich will kein selbstbewusster Mann werden, sondern mehr über das australische Projekt erfahren, das gerade sein erstes Album  „Confident Music For Confident People“ veröffentlicht hat.

„Ich gebe zu, ich habe mit deinem Ex geschlafen“ singt Janet Planet im Opener „Try Your Luck“. Nein, hier geht es nicht um große Eifersucht, sondern es ist der Auftakt einer echten Partyplatte. „C.O.O.L. Party“, „Bubblegum“ oder „Boyfriend“ sind Songtitel.

In „Don’t You Know I’m In A Band“ geht es darum, dass Sänger Sugar Bones nicht an der Clubtür warten will und direkt in den VIP-Bereich möchte. Warum? Na, weil er in einer Band ist. Das verkündet Sugar Bones mit tiefer Stimme, mit der er über eine eingängige Synthie-Hook mehr spricht als singt. Das dicke Augenzwinkern ist rauszuhören. Kennen wir nicht alle diese Typen, die nur in einer Band spielen, um cooler zu wirken?

„Confident Music For Confident People“ macht beim Hören sofort den Kopf frei. Hier geht es eher um Bier Pong, Knutschen und coole Arschbomben in den Pool als um die ernsten Themen der Welt.

Die 11 Songs sind Indietronic-Nummern, die an New Young Pony Club oder CSS erinnern. Die DNA der Lieder ist elektronisch, hier und da hört man aber ein 80s-Gitarrenriff („Fascination“) oder ein ein organisches Atmen („Catch My Breath“).

Natürlich gehören zu Confidence Man nicht nur Männer. Sugar Bones und Janet Planet sind der sichtbare Teil des Projekts, Clarence McGuffie und Reggie Goodchild bleiben im Hintergrund. Es ist eine klassische Supergroup, die vier spielen sonst bei Moses Gunn Collective, The Jungle Giants oder The Belligerents.

Für Confidence Man hat sich das Quartett extra Pseudonyme zugelegt. Manchmal braucht man Distanz zum eigenen Ich, um richtig loszulassen und das volle kreative Potenzial zu entfalten.

Das Loslassen hat sich gelohnt, die Dance-Nummern sind albern und catchy, aber auf eine unterhaltsame und nicht überaffektierte Art. Wie der Zuckerrausch nach einem Besuch auf der Kirmes.

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