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Das bedeutet mir persönlich mehr – Blossoms im Interview

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Die Blossoms haben bisher einen Karriereweg hingelegt von dem alle Newcomer-Bands träumen. Gefeierte Shows im Vorprogramm von bereits etablierten Kollegen (The Stone Roses, Jake Bugg, The Coral), sowie ein Debütalbum, das in der englischen Heimat bis an die Pole Position schoss, sprechen in puncto Marschroute eine deutliche Sprache. Mit ihrem zweiten Studioalbum „Cool Like You“ wollen die vier Indie-Rocker aus Stockport nun den nächsten Schritt gehen. Wir trafen uns mit Blossoms-Frontmann Tom Ogden in Berlin zum Interview und sprachen über musikalische Helden, neue Sounds und unvergessliche Tour-Momente.

MusikBlog: Tom, für eine Band, die eigentlich nie eine Band sein wollte, habt ihr es bisher erstaunlich weit geschafft. Wie erklärst du dir das?

Tom Ogden: (lacht) Das ist eine gute Frage. Ich habe darauf leider keine passende Antwort. Wie du schon sagtest: Eigentlich wollten wir damals nur ein bisschen Musik machen. Ich meine, in Stockport war einfach nichts los. Die Musik war wie der Klebstoff, der uns als Freunde zusammenhielt. Irgendwann ist es dann irgendwie explodiert. Plötzlich waren wir mittendrin. So lief das. Alles ging rasend schnell. Und jetzt sitze ich hier und spreche mit dir über unser zweites Studioalbum, nach dem unser Debüt an die Charts-Spitze schoss. Das ist schon verrückt – aber natürlich auch ziemlich cool.

MusikBlog: War der Tag, an dem euer Debütalbum ganz oben in den Charts andockte der bis dato größte Tag in deinem Leben als Musiker?

Tom Ogden: Es war sicherlich ein Highlight, keine Frage. Aber ich bin eher der Typ, den reale Begegnungen packen. Wir haben beispielsweise so viele Konzerte gespielt, die mich aus den unterschiedlichsten Gründen umgehauen haben. Das bedeutet mir persönlich irgendwie mehr.

MusikBlog: Lass mich raten: Ganz oben auf deiner Highlights-Liste stehen die Shows im Vorprogramm der Stone Roses, richtig?

Tom Ogden: Oh ja, das waren richtig krasse Erfahrungen. Wir haben in der Wembley-Arena und im Stadion von Manchester City gespielt. Das waren Erlebnisse, die wir unser ganzes Leben lang nicht vergessen werden. Ich kann mich noch gut an die Show in Manchester erinnern. Wir sind alle große Fußball-Fans und Manchester City ist das Team, das uns besonders am Herzen liegt. Irgendwann einmal in diesem Stadion zu spielen, war schon eine völlig verrückte Vorstellung. Dann aber auch noch im Vorprogramm der Stone Roses… Wow! Ich stand an diesem Abend total neben mir und weiß noch, dass ich das Ende unserer eigenen Show regelrecht herbeisehnte, weil ich keine Sekunde der Stone Roses-Show verpassen wollte.

MusikBlog: Gut möglich, dass ihr in nicht allzu ferner Zukunft im Alleingang die Stadien füllen werdet. Wie fühlt sich das an?

Tom Ogden: Ich denke, dass wir gut damit fahren, wenn wir auf dem Teppich bleiben. Wir haben jetzt schon mehr erreicht als wir je zu träumen wagten. Wir gehen das Ganze Schritt für Schritt an. Jetzt sind wir erstmal happy, dass wir unser zweites Album am Start haben. Was dann kommt, wird sich zeigen.

MusikBlog: Auf eurem neuen Album „Cool Like You“ präsentiert ihr euch kompakter und inhaltlich direkter. Hinzu kommt ein weiter ausgebautes Digital-Fundament. Steckt da ein besonderes Konzept dahinter?

Tom Ogden: Nein, nicht wirklich. Es ist einfach so, dass wir noch lange nicht mit unserer Entwicklung fertig sind. Wir sind offen für alles. Wenn uns etwas berührt und inspiriert, dann lassen wir nicht locker – egal in welche Richtung es am Ende auch geht. Bei mir ist es einfach so, dass ich so viele Menschen wie möglich erreichen möchte. Ich liebe es, wenn die Leute auf unseren Konzerten die Texte mitsingen, sich bewegen und eine gute Zeit haben. Wir wollen einfach nur gute Pop-Musik machen. Das ist unser Anliegen.

MusikBlog: Pop-Musik für die Harten UND die Zarten?

Tom Ogden: (lacht) Im Bereich Pop gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Wir versuchen, alles aufzusaugen und aus dem großen Ganzen dann unser eigenes Ding zu kreieren. Das kann mal leiser, mal lauter ausfallen. Aber am Ende ist es immer Pop-Musik. Uns geht es darum, die Energie unserer Konzerte mit ins Studio zu transportieren. Das ist immer das Hauptziel.

MusikBlog: Anfang April werdet ihr Noel Gallagher auf dessen Deutschland-Tour begleiten. Da scheint für euch als Oasis-Fans ein weiterer Traum in Erfüllung zu gehen, oder?

Tom Ogden: Absolut. Wir sind alle mit Oasis aufgewachsen. Jetzt die Chance zu haben, mit Noel gemeinsam auf Tour zu gehen, ist natürlich der Hammer. Ich denke, das wird ähnlich aufwühlend wie die Zeit mit den Stone Roses. Wir sind auf jeden Fall total gespannt und freuen uns riesig auf die Shows.

MusikBlog: Vielen Dank für das Interview.

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