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Pranke – Hold The Line – Videopremiere

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Wir leben in einer verrückten Zeit, das ist nichts Neues. Dass sich unsere Epoche vielleicht deshalb so verrückt anfühlt, weil sich die vorausgehenden in ihr überlagern, ist ein Gedanke, der einem beim neuen Video des Berliner Duos Pranke kommen könnte.

Schon die ersten Sekunden des Clips zu „Hold The Line“ beeindrucken selbst das visuell abgestumpfte Millennial-Auge. Wir, moderne Kamera- und Drohen-Technik machen’s möglich, fliegen durch ein aus der Zeit gefallen scheinendes, amerikanisches 50s-Diner.

Was dann? Wir machen ausgerechnet vor einem Fernseher Halt und zwar vor einem, der so aussieht, als wäre er 2009 der heiße Scheiß gewesen. Darin sehen wir Nachrichten, die live im Diner, quasi direkt hinter uns, aufgezeichnet werden, tanzende Menschen in knallbunten 80er-Outfits und Gitarrist Daniel Bödvarsson, der „Hold The Line“ performt.

Ein Track, der ganz nebenbei bemerkt (nur wenn man es auf die Spitze treiben möchte natürlich), aus den 70ern stammen könnte. Und ja, das alles ist genauso weird, wie es klingt, vielleicht noch weirder. Seht’s euch an, hier in der MusikBlog Videopremiere.

Der besagte, vom Song ausgehende Retro-Vibe schmälert dessen Innovativität übrigens keineswegs. Und ohne nationale oder regionale Stereotype bemühen oder gar verbreiten zu wollen, vermittelt der folgende Satz vielleicht doch am Treffendsten eine Idee vom Sound des Songs: Er klingt genau so erfrischend und entspannt, wie man es von der Produktion eines deutsch-isländischen, in Berlin arbeitendes Zweiergespanns erwartet.

Locker verhallte Vocals, die einen irgendwie an Velvet Underground erinnern, ein zurückhaltender Synth, der durch die Gegend furzt, E-Gitarren, die wie Sitars klingen – alles aufgelockert durch wohldosierte Misstöne.

Genau wie im Video stimmt da auf eine verrückte Art und Weise sehr vieles, wenn nicht alles. Zu beschreiben, was sich dort abspielt, ist eine in der Kürze dieses Textes wahrscheinlich nicht zu bewerkstelligende Aufgabe.

Deshalb nur noch so viel: Das Verwirrspiel mit historischen Referenzen, Geschwindigkeiten, Story-Lines und Perspektiven zieht sich bis zum Ende durch und macht nicht nur verdammt viel Spaß, sondern auch Lust auf mehr. Am Freitag, 23. November erscheint das Debütalbum „Monkey Business“.

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