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The 1975 – A Brief Inquiry Into Online Relationships

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Eine clevere Fusion aus Pop, R’n’B, Funk und Gitarren-Sounds, ein charismatischer Frontmann und eine Gesamt-Ästhetik, die zwar viele Teenager, aber auch immer mehr Pop-Fans anspricht:

Spätestens seit ihrem melancholischen sowie makellos abgestimmten Song „Somebody Else“ haben sich The 1975 zu Pop-Ikonen manifestiert. Mit „A Brief Inquiry Into Online Relationships” stellt die Band aus Manchester nun ihr drittes Album vor und setzt ihren beliebten und über die Jahre weiter ausgereiften Stil fort.

Setzen sie auf ihrem selbstbetitelten Debüt noch auf catchy Refrains und treibende Gitarrensounds (“Girls”; “Sex”) konzentrierte sich bereits einer der Vorabsingles „TOOTIMETOOTIMETOOTIME“ auf elektronische Experimente.

„Sincertiy Is Scary“ greift R’n’B-Elemente auf und arbeitet mit rhythmischen Brüchen und Steigerungen. Erst “It’s Not Living (If It’s Not With You)” zeigt poppige Stärken des Gespanns um Matt Healy: Unmelodische Strophen treffen auf einen umso prägnanteren Refrain, der von sanftem Backroundgesang verstärkt wird.

The 1975 sind gewohnt unberechenbar. Wurden sie zu Anfang ihrer Karriere vom NME noch als “Worst Band” ausgezeichnet, prägen sie heute mit jedem Album eine moderne Vorstellung von Pop und lassen doch Retro-Sounds durchschimmern.

Neue Elemente und Vermischungen dergleichen spielen in ihrer Musik eine ebenso wichtige Rolle wie ihr unverkennbarer Klang. Nur selten brechen The 1975 aus ihrem für sich perfektionierten Schema.

In “Love It If We Made It” tauscht Healy seine Süßholz-Stimme gegen vorantreibenden Gesang und bringt seine energische Seite zum Vorschein. Erst im Refrain kehrt er zu sanfteren Mustern zurück, bleibt dann aber doch in der Fassade in einer tanzbaren Liebeserklärung an die 80er Jahre.

“Give Yourself A Try” geht mit verzerrten Synthie-Tönen und einer durchgehenden Hektik noch einen Schritt weiter.

„A Brief Inquiry Into Online Relationships” ist eines von zwei Alben einer Band-Ära von The 1975. Der direkte Nachfolger “Notes On A Conditional Form” erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2019. Ob sie ihre geschätzte Genre-Mischung darauf ebenso gekonnt umsetzen werden oder für weitere Überraschungen bereit sind, wird sich zeigen.

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