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Tom Walker – What A Time To Be Alive

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Es ist eine Erfolgsgeschichte, die einem schon bekannt vorkommt. Ein Singer/Songwriter aus England, rote Haare, Geburtsjahr 1991, der mit seinen poppigen Hymnen nicht nur die weibliche Bevölkerung verzaubert.

Nein, die Rede ist nicht von Ed Sheeran, sondern von seinem Landsmann Tom Walker. Dessen Karriere läuft zwar ein paar Jahre später als die Sheerans erst richtig an, geht dafür aber ganz schön steil los. 

Tom Walker darf sich noch vor der Veröffentlichung seines Debüts zahlreiche Auszeichnungen ins Regal stellen. Da wären eine Handvoll Platin-, Gold- und Silberplatten für seine Erfolgssingle „Leave A Light On“. Auch den prestigeträchtigen Brit-Award für „Breakthrough Act“ heimste sich der Brite vor einigen Tagen ein.

Dass auch das noch vor der Veröffentlichung von „What A Time To Be Alive“ stattfindet, war ursprünglich allerdings so nicht geplant. Denn eigentlich war das Release seines Erstlings auf den Oktober vergangenen Jahres datiert und wurde dann zur Enttäuschung vieler Fans auf den 1. März 2019 verschoben.

Die Erwartungshaltung hat das nicht gerade geschmälert. Aber Walker hält was er verspricht. Wer den Briten wegen seiner pathetischen und effektgeladenen Ballade „Leave A Light On“ ins Herz geschlossen hat, der bekommt mit „What A Time To Be Alive“ genau was er sich wünscht.

Pure Emotionen, eine Riesenportion Dramatik und lyrische Alltagsweisheiten, die von Walkers durchdringender Stimme so kraftvoll intoniert werden, dass man sich das Ganze ohne Probleme mit fetter Lightshow in der nächsten Arena vorstellen kann. 

In fast jedem Refrain, egal ob „Not Giving Up“, „Leave A Light On“ oder „How Can You Sleep At Night“ macht sich Walker diese gefühlsschweren Ausbrüche zu Nutzen und schraubt seine Stimme an den Rande der Kratzigkeit.   

So weit, so wenig überraschend. Viel spannender wird es aber, wenn Walker sich traut, von seinem bewährten Rezept abzuweichen. Da wäre zum Beispiel „Cry Out“, eine stampfende Nummer, die sich mit dem Blues anfreundet, im Refrain auf ein einfaches Banjo besinnt und die ganze Dramatik spart, dafür aber Walkers Stimme so röhren lässt, dass man dahinter einen Pakt mit dem Teufel vermutet.

Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass Walker diesen Pakt öfter wagt, anstatt sich weitestgehend auf die sichere Seite zu schlagen.  

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