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Trixie Whitley – Lacuna

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Es hat irgendwie etwas von Black Swan, wie Trixie Whitley – in schwarz-weiß getaucht – ihren oberkörperfreien Tanzpartner umwirbt ,und man sich fragt, ob da gerade Ballett oder Vorspiel praktiziert wird. Das sieht aber keinesfalls so billig aus, wie sich Unwissende das jetzt vorstellen könnten, sondern äußerst stilvoll und anmutig.

Die Rede ist von dem zweiten Teil der visuellen Trilogie „The Space Inbetween“, die sie zusammen mit Regisseurin Hannah Marshall konzipiert hat. Marshall ist bekannt für ihre monochromatische Ästhetik und arbeitete bereits mit Künstlern wie Florence + The Machine oder The xx zusammen und liefert auch mit dieser Trilogie ästhetische Simplizität ab, die mit einfachen Mitteln viel aussagt.

Dass man sich fragt, was genau Whitley da eigentlich macht, passt generell ganz gut zu der gebürtigen Belgierin. Auch auf ihrem dritten Album „Lacuna“ schert sie sich wenig um Genre-Gepflogenheiten, Erwartungen oder Stereotypen, sondern lebt nach den ersten Worten ihres Songs „Touch“: „No Boundaries“.

Praktisch sieht das so aus, dass Whitley alles zusammen mischt, was ihr gerade so einfällt. Das geht mit einem „Intro“ los, das sich mit seinen langgezogenen Vokalen nach arabischer Geisterbeschwörung anhört.

„Heartbeat“ macht seinem Namen alle Ehre und lässt sich den Takt von einem klopfenden Herzen angeben, der sich mit Whitleys Stimme und random-mäßigen Melodien als Gegenpart zusammenfügt.

Auch bei „Long Time Coming“ gibt es wieder zahlreiche Sounds, die man zunächst nicht wirklich einordnen kann. Ein leichtes Tröpfeln hier und eine verzerrte Spur da, die plötzlich von einem überraschend hymnischen Refrain abgelöst werden.

„May Cannan“ lädt im Anschluss zu nächsten Elektro-Party ein, auf der auch Róisín Murphy mal vorbei tanzt. Im Kontrast dazu wirkt Whitley bei „Fishing For Stars“, bei dem sie nur von einer Akustik-Gitarre und verzerrten Streichern begleitet ist, regelrecht zerbrechlich.

Bei dieser Vielfalt an Sounds, Beats und Samples, die den Genre-Spagat ohne Probleme schaffen, macht es mehr als Sinn, dass Little Shalimar – der beispielsweise schon für das Hip-Hop-Duo Run The Jewels an den Reglern stand – Whitley bei „Lacuna“ als Produzent zur Seite stand.

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