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The Ninth Wave – Infancy Part 1

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So ähnlich wie mit Serien, die auch in der Netflix-Ära ganz stur im Wochen-Rhythmus gesendet werden, so verhält es sich mit dem Musikalbum nach dem Siegeszug von Spotify und Co.:

Wie ein Relikt, das aus früheren Zeiten übrig geblieben ist. Einmal veröffentlicht, wird das Album ja sowieso auseinandergerissen, seine Einzelteile in Playlisten verramscht. Und statt nach einem Dutzend neuer Songs alle paar Jahre, lechzt es den Fans eher nach ständigem Nachschub.

So hatte es für die schottischen Newcomer von The Ninth Wave dann auch weniger kreative als ganz pragmatische Gründe, ihr Debüt in zwei Teilen zu veröffentlichen, verrieten sie der BBC.

Die Entscheidung habe mit der Art zu tun, wie heute Musik gehört werde – die Leute erwarteten schließlich ja schnell wieder Neues. Ist ja alles viel schnelllebiger heute.

So kommt es, dass ihr Debüt „Infancy“ in zwei Teilen veröffentlicht wird, nun erscheint sozusagen die erste Doppelalbenhälfte. Trotz aller Spotify-Tauglichkeit: Es ergibt Sinn, sich die Songs in der richtigen Reihenfolge anzuhören. Dann vollzieht das Album tatsächlich eine Entwicklung.

Nach einem ebenso epischen wie schweren Opener („This Broken Design“) weicht der Schwermut erstmal einem lockeren Indie-Sound: „Used To Be Yours“. Auftritt Millie Kidd: Wie ihre Stimme und die ihres Kollegen Haydn Park-Patterson miteinander spielen, das geht ins Ohr.

Das war dann auch ihr größter Einsatz auf diesem Album. Danach zieht die Band das Tempo an und geht zum Rock über. Den kann The Ninth Wave zwar genauso gut wie den Indie-Pop. Den harten Sound der restlichen Songs hat aber vor allem die starke Stimme von Park-Patterson zu schultern.

Schade, denn vom Zusammenspiel der beiden Leadsänger hätte man gern mehr gehört. So macht „Infancy – Part I“ dann doch neugierig, was die zweite Hälfte wohl bringen wird. Part II schiebt die Band im November nach.

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