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Say Yes Dog – Voyage

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Der deutsch-luxemburgische Elektro-Pop-Zerberus ist wieder da. So oder so ähnlich jedenfalls könnte man die Veröffentlichung des zweiten Say Yes Dog-Albums „Voyage“ überschreiben, immerhin ist die Band nicht nur dreiköpfig, sondern zumindest laut Name ja auch so etwas wie ein Hund.

Allerdings zugegeben: Ob der erfrischend leichten Klänge, die man von der Band gewohnt ist und – so viel sei vorweggenommen – auch auf ihrem neuen Album findet, fällt es mehr als schwer, sich dieses Spirit-Animal der Kapelle als Bewacher der Unterwelt vorzustellen, und vor allem:

„Voyage“ etabliert die luftigen Klangwelten, durch die hier akustisch gereist wird, explizit als Konzept der Platte – und das absolut zurecht: Da wird doch eindeutig eher der „Deep Space“ (so der Titel des sanften Synth-Pop-Openers) erkundet, als am Ort ewiger Verdammnis verharrt.

Man könnte den Albumtitel allerdings durchaus auch auf eine Zeitreise beziehen. Denn lasst es uns so formulieren: In aller Zugänglichkeit und Geschmackssicherheit, in der die zehn Songs aufgenommen und arrangiert sind, sollte man doch zumindest ein bisschen etwas mit 80er-Sound anfangen können.

Andernfalls müsste das eigene Verhältnis zum Album nämlich selbst bei gutem Willen wohl eher gespalten ausfallen. Nostalgie-Synthies, Falsett-Hooks, Funk-Bässe und klatschende Drum-Sounds dominieren Songs und Album-Sound in einer Weise, die dem Ganzen mehr als eine 80er-Note verleihen. Zum Glück passiert das aber smooth und lässig.

Wenn sich tatsächlich von Zeit zu Zeit so etwas wie ein Nervfaktor unter die ansonsten positiven Empfindungen schleicht, liegt das eher an der über das ganze Album quasi gleichbleibenden Ästhetik der Songs, als an diesen selbst. So klingen am Ende viele der – für sich – Perlen (Anspiel-Tipp: „Golden Nights“) ähnlich.

Nach dreijähriger Veröffentlichungspause klingt die Band ein wenig entspannter und gesetzter, trotzdem nach wie vor – das scheint fast Teil des Bandsounds zu sein – mitreißend. Schönes, über die volle Distanz hin und wieder leicht monotones Album.

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