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Daughter Of Swords – Dawnbreaker

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Folk’s Still Not Dead! Es gibt sie noch immer, die talentierten und zunächst unscheinbaren Songwriter*innen und Formatierungen, bei denen weniger mehr ist und bei denen die gesungenen Wörter und die zarten Untermalungen im Einklang sind.

Alexandra Sauser-Monnig alias Daughter Of Swords ist eine von ihnen. Dabei würde ihr tarot-inspirierter Künstlername genauso gut zu einem völlig anderem Genre passen.

Als Mitglied der Folk-Gruppe Mountain Man etablierte sie sich in deren Acapella-Formationen nicht nur als begnadete Sängerin, sondern auch als Songschreiberin. Nebenbei machte sie aber immer wieder alleine Musik. Mit „Dawnbreaker“ veröffentlicht sie nun ihr erstes Soloalbum.

Traditioneller Folk trifft hier auf poppige Anbandelungen und vielschichtige Arrangements, die mal eine E-Gitarre und mal sanfte Banjo-Sounds integrieren. Den mehrstimmigen Gesang hat Sauser-Monnig nicht völlig abgelegt, er taucht in Songs wie „Easy“ und dem auch lyrisch countryesken „Fields“ auf.

Auch in „Long Leaf Pine“ ist er ein wichtiges Element. Sauser-Monnig verbindet hier ihre Kopfstimme mit Lo-Fi Gitarren-Zupfereien und erinnert hier und da an Feist, mit welcher sie mit Mountain Man bereits getourt ist. Diese Taktik geht auch bei „Human“ auf, welches noch minimalistischer daherkommt.

„Dawnbreaker“ verschafft bei den aktuellen Temperaturen eine willkommene, musikalische Abkühlung. Das bedeutet aber nicht, dass die Songs von Daughter Of Swords kühl und emotionslos klingen. Vielmehr konzentrieren sie sich auf die wesentlichen Elemente und entreißen ihre Zuhörer gleichzeitig in eine romantische Traumwelt, in der jede Melodie federleicht erscheint.

Das schafft sie in nur zehn Songs, die sich alle an ähnlichen Sounds und vor allem Instrumenten bedienen und doch unterschiedlich und lebendig klingen. Hier liegt wohl auch die Kunst im Folk-Dasein, welches Sauser-Monnig in diesem Jahr so zauberhaft, detailliert und unbeschwert wie niemand sonst präsentiert.

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