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The Soft Cavalry – The Soft Cavalry

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Jahrelange arbeitete Steve Clarke als Livemusiker und Tourmanager. Als er 2017 Slowdive betreute, die zu dieser Zeit zum ersten Mal seit 22 Jahren aktiv von sich hören ließen, veränderte das sein privates und auch künstlerisches Leben:

Er und Slowdive-Frontfrau Rachel Goswell verliebten sich und heirateten im vergangenen Jahr. Als The Soft Cavalry stellt das Duo nun sein gemeinsames Musikprojekt vor. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum verbindet musikalisch und inhaltlich Gegensätze und zeigt gemeinsame und individuelle Gefühlswelten.

Es ist das erste Album überhaupt, auf dem Clarke sich kreativ einbringt. „What Is It? A Happy Accident? A Lovers’ Story? A Crisis Of Faith? In Reality It’s All Of These“, schreibt das Ehepaar über sich selbst auf ihren Social-Media-Kanälen.

The Soft Cavalry bleibt im Kern dem träumerischen Shoegaze von Slowdive treu und verbindet tanzbaren Pop mit Elektrogitarren und der Zartheit von Folk. Dabei wechseln sie sich im Gesang ab oder singen direkt im Duett.

Im Opener „Dive“ steigt Clarke allein ein: „Water’s Deep, It’s Not Safe To Dive“ wiederholt er zart und unaufgeregt mit einer ebenso monotonen Gitarre, die sich nur selten zu schrillen Auszehrungen hinreißen lässt. Es ist ein zunächst scheinbar unspektakulärer und am Ende doch passender Einstieg für „The Soft Cavalry“, der bereits so heraus sticht, dass man gar nicht anders kann, als sich darauf einzulassen.

Mit Bulletproof“ folgt ein harter Bruch. Der Sound ist elektronischer und lebendiger, aber nicht hektisch. „There’s A Hole In My Heart / I’m Not Bulletproof“, lautet der Leitsatz bei diesem Duett, in dem Clarkes raue und doch vorsichtige Stimme und Goswells femininer Gesang aufeinander treffen. Er wird lyrisch im zerbrechlichen „Only In Dreams“ später noch einmal aufgegriffen.

Details wie dieses machen „The Soft Cavalry“ zu einem Rundumerlebnis, bei dem Hektik nichts zu suchen hat. Die Songs lassen sich mit durchschnittlichen vier Minuten Länge Zeit, werden aber nicht hinausgezögert. Die Töne scheinen durchweg durchdacht zu sein.

Aktives Zuhören lohnt in diesem Fall mehr als seichte Berieselung.

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