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Corridor – Junior

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Corridor klingen gut, und live noch besser. „Junior“ soll einen Neuanfang markieren, das erste Mal, dass Platte und Live-Performance fast deckungsgleich sein sollen. Ist es der Band aus Kanada wirklich gelungen, die Energie der Live-Shows auf ihrem dritten Album zu bündeln?

Dafür sollte man sich erst einmal anschauen, wo die Messlatte für Vergleiche liegt. „Supermercado“ und „Le voyage éternel“ heißen die beiden Alben, an denen sich der Neuling messen soll.

Trotz energetischer Gitarren und Drums, die in hohem Tempo immer wieder so wirken, als würden sie den Gesang verfolgen, ihn vor sich her treiben, blieb bei denen immer ein Gefühl im Vordergrund. Das Gefühl eines Weichzeichners, eines Filters, der sich wie Watte über den gesamten Sound der Band legt.

„Junior“ macht da vieles anders. Die Basslinien, die sich zuvor oft im Hintergrund verliefen, drängen jetzt in den Vordergrund, sind klar erkennbar und auch die Gitarren klingen so, als würde tatsächlich jemand zupfen!

„Domino“ zum Beispiel wirkt dreidimensional, erfüllt den Raum. Die Richtung, aus der die Gitarren ins Ohr drängen, ist klar erkennbar, man begegnet keiner überwältigenden Wand aus Geräuschen, sondern einer Kulisse, die authentischer kaum sein könnte.

Corridor sind in Kanada zu einer kaum ignorierbaren Lokalgröße herangereift. In Deutschland fällt es einem noch allzu leicht, trotz Spotify-Algorithmen und YouTube-Vorschlägen an der Band aus Montreal vorbeizusuchen. Ob sich das mit „Junior“ ändern wird, kann wohl niemand vorhersehen.

Passen würden Corridor wohl in einige personalisierte Playlists, die irgendwo zwischen hippem Math-Rock à la Foals und atmosphärischem Psychedelic-Pop à la Tame Impala ihren Fokus legen.

Der ungefilterte Sound des neuen Albums ist zudem Grund genug, der Band auch live eine Chance zu geben. Und wer weiß? Vielleicht sagt ihr dann das gleiche wie einige Fans, von denen Dominic von den Corridors uns im Interview erzählt hat: „Heilige Scheiße, diese Band ist echt gut.“

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