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Peter Bjorn And John – Endless Dream

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Ist der langfristige Hit erst einmal eingetütet, musiziert es sich völlig ungeniert. Peter Bjorn And John können davon ein Liedchen singen:

2006 landete die Indie-Band aus Schweden mit dem bis heute an Qualität nichts eingebüßtem „Young Folks“ einen Dauerbrenner, um dessen prägnantes Pfeifen gefühlt niemand drum herum kam.

Mit dem gitarrenlastigeren „Second Chance“ verbuchte die dreiköpfige Gruppe einige Jahre später gleich den nächsten fetten Deal und sicherte sich den Slot als Titelsong der Sitcom „Two Broke Girls.“

Während die Rolle des Indie-Pop in den 2010ern stets unbedeutender wurde, hielten Peter Bjorn And John immer wieder daran fest und schreiben alle Songs weiterhin gemeinsamen als Trio. Auch ihr neuntes Studioalbum „Endless Dream“ birgt etwas von diesen beschwingten Sound, den so nur noch wenige Bands machen.

Schon der Opener „Music“ setzt auf schwungvolle Gitarrensaiten-Sounds und in hohe Töne verzerrten Gesang. Den zeitlosen Indie-Pop runden ein unaufgeregter Rhythmus und hastig-leise Beckensounds ab.

Bei „Reason To Be Reasonable“ kommt der erste Bruch: Die Drums werden dynamischer, die Melodie greifbarer. Der Song schwankt durchgehend zwischen netter Berieselung und interessantem Tanzflächenfüller, der Funke springt aber zu keinem Zeitpunkt so richtig über.

Und das lässt sich leider auch auf den Rest von „Endless Dream“ übertragen: Der sorglose Sound von Peter Bjorn And John tut zwar nach wie vor niemanden weh, löst aber genauso wenig Begeisterung aus, wie er Emotionen ausdrückt.

Ob sich annähernde Elemente und Nutzungen der Gitarre („Simple Song Of Sin“, „Reason To Be Reasonable“, „Rusty Nail“) oder der immer gleich klingende Gesang von Peter Morén – vielleicht braucht Indie-Pop doch noch ein paar Jahre, um erneut aufzublühen.

Wenn etwas auf „Endless Dream“ auffallend heraussticht, sind es eher kurze Momente und Brüche als ganze Songs. Wenigstens bleibt noch die Möglichkeit, sich „Young Folks“ als Klingelton herunterzuladen und so zu tun, als sei es wieder 2006.

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