Numeral, ein Schweizer Schlagzeuger und Takschmied aus Bern, hat im November letzten Jahres seine selbstbetitelte Debüt-EP veröffentlicht.

Organisch, pulsierend, transzendierend – so umschreibt Philippe Adam, der hinter numeral steckt, seine Klangwelt. Darin verweben sich virtuell analoge Beats mit akustisch generierten Flächhen und Percussion Loops.

Ausgestattet mit einer Vielzahl an elektroakustischen Klangerzeugern und digitalen Effektprozessoren lässt numeral Klanglandschaften entstehen, welche von einer dystopisch anmutenden Wirklichkeit erzählen.

Parallel zu seinen Tätigkeiten als Schlagzeuger für verschiedene Bands aus der Schweizer Indie-Szene (The Lugubrious, Faux Tales), entwickelte numeral über die Jahre hinweg eigene Produktionsmethoden und Klangvorstellungen.

In seinen Tracks dominiert zuweilen eine unheilvoll anmutende Grundstimmung, welche nur vereinzelt von hellen Melodien kontrastiert wird. Ein Hang zu Verzerrung, Demontage und völliger Verfremdung der sorgfältig ausgearbeiteten Sounds trägt sein Übriges zur klanglichen Apokalypse bei.

Im Versuch, die zuweilen ins geräuschhafte verzerrten Flächen mit konventionellen Instrumenten und elektronischen Beats zu vermischen, verarbeitet numeral ein breites Spektrum an Einflüssen, das von den Musique Concrète Komponisten Pierre Schaeffer und Edgard Varèse bis hin zu zeitgenössischen IDM und Downtempo Produzenten wie Rival Consoles, Jon Hopkins und Four Tet reicht.

Daraus entstanden sind die sechs Eigenkompositionen und ein Remix der schweizerisch-kanadischen Künstlerin Camilla Sparksss, die als “numeral”-EP veröffentlicht wurden.

www.numeralmusic.com

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