Saint Etienne haben ihre neue Single “Her Winter Coat” mit dazugehörigem Kurzfilm veröffentlicht.

Die britische Indie-Band veröffentlichte den Track auf der gleichnamigen Weihnachts-EP, auf der neben zwei unterschiedlich langen Versionen des Songs mit “Lillehammer” und “A Kiss Like This” auch zwei weitere Festtags-Stücke enthalten sind.

Die EP ist das erste neue Material seit dem aktuellen Album “I’ve Been Trying To Tell You“, das die Band im September diesen Jahres und fast genau 30 Jahre nach ihrer Debütplatte “Foxbase Alpha” herausgebracht hatte.

Auf ihrem zehnten Album feiern Saint Etienne laut MusikBlog-Rezension sowohl Trip-Hop, als auch die 90er, Schwingungen und Gefühle statt handfester Tatsachen: “Aus verblassten Bildern zelebrieren die Londoner eine Retrospektive, der demnächst ein gleichnamiger Film folgen wird.”

Keyboarder Bob Stanley erzählt, wie der Track zustande kam und welche Rolle Bandmitglied Pete Wiggs dabei spielte: “Wir lieben Weihnachten und es fühlt sich an, als ob es schon eine Weile her ist seit unserem letzten wirklich festlichen Weihnachtsalbum. Aber ich denke, Pete hat bei ‘Her Winter Coat’ richtig gute, eisige, gefrostete, besinnliche Arbeit geleistet.”

Ihre sonst so typischen, elektronischen Bestandteile halten Saint Etienne im neuen Track im Hintergrund und schaffen eher fließende Soundlandschaften mit post-rockigen und dream-poppigen Anleihen.

Größtenteils präsentiert sich der Song über seine fast sieben Minuten instrumental, nur gelegentlich schleicht sich die Stimme von Frontfrau Sarah Cracknell für ätherischen Sprechgesang ein.

Das Musikvideo zu “Her Winter Coat” von Alasdair McLellan ist laut Band lose mit dem Film zu “I’ve Been Trying To Tell You” verbunden.

Der Regisseur führt seine Gedanken hinter dem Kurzfilm aus: “Als ich den Track zum ersten Mal hörte, dachte ich, es klang wirklich verträumt, jenseitig und magisch. Ich war sehr daran interessiert, das Video als vage Fortsetzung zu drehen, die Erzählung von drei Charakteren aus dem Film weiterzuführen und es dann in Schottland spielen zu lassen, da dort auch der Film endet.”

Im Schwarzweiß-Clip spielen tatsächlich drei junge Menschen die Hauptrolle, die rastlos durch schottische Landschaften streifen und dabei sich selbst zu finden versuchen.

Am Strand, auf einem Schiff und in Restaurants sind die Protagonist*innen, die an jüngere Versionen der Bandmitglieder erinnern, sowohl glücklich, als auch nachdenklich und sehnsüchtig anzutreffen.

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