Moritz Ley aus Hamburg hat diese Woche seine neue Single „Rosarot“ veröffentlicht. Sie stammt von seiner neuen EP, die im November diesen Jahres erscheinen soll.
Die Erinnerung ist fast verblasst, das Gefühl sitzt aber noch tief. Auf seiner neuen Single „Rosarot“ singt Moritz Ley von vertanen Chancen und der miesen Befürchtung, der Sache nicht weiter auf den Grund gehen zu können.
Melancholische Melodien verschwimmen mit von der Ungewissheit gezeichneten Lyrics und schaffen so ein spürbares Gefühl von Nostalgie, so wie die Erinnerungen an diejenige Person immer mehr verschwimmen.
So erzählt Moritz Ley auf „Rosarot“ von zwei Menschen, die einen einzigen Abend miteinander verbringen und sich plötzlich alles rosarot färbt. Und so schnell dieses Gefühl des Verknalltseins kommt, genauso schnell geht es auch wieder vorbei – ein Wiedersehen bleibt aus.
Nach seiner letzten Single „Charade“ vom Mai diesen Jahres ist „Rosarot“ die zweite Singleauskopplung der im November 2023 folgenden EP „Wann dreht sich der Wind“. In dieser vollzieht Moritz Ley eine Weiterentwicklung zu seiner 2022 erschienenen Debüt-EP „Emotionale Amnesie“, in der er das Ende einer langjährigen Beziehung verarbeitete.
Seine Songs, die damals verträumt und von Herzschmerz gezeichnet waren, finden in „Wann dreht sich der Wind“ einen „Settling-in“-Moment. Es geht um das Aufrappeln und die Veränderungen nach einer Beziehung.
Die Musik von Moritz Ley nicht nur thematisch weiterentwickelt. Die neue EP klingt weniger nach Synth-Pop, dafür mehr nach Indie-Pop mit vielen Gitarren und gewohnt poetischen, deutschen Texten.
Während seine erste EP in kompletter Eigenregie entstand, arbeitete der Sänger und Gitarrist diesmal für einige Songs mit dem Produzenten Carl Tirschler zusammen.
https://www.instagram.com/moritzley/
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