Adrian Artmann aus Dresden hat Ende November letzten Jahres sein Debütalbum „Durchzug“ veröffentlicht.
Adrian Artmann hat bereits einige Tourkilometer hinter sich, unter anderem als Gitarrist und kreativer Partner von Ansa Sauermann. Nach 15 Jahren musikalischen Schaffens, zahllosen Projekten und stillen Reifungsprozessen, tritt Adrian Artmann mit seinem ersten Soloalbum ins Licht – und es ist kein leiser Auftritt.
„Durchzug“ ist ein Werk, das sich jeder Kategorisierung entzieht – irgendwo zwischen sensiblem Deutsch-Pop, Soul und einem fein gearbeiteten Mix aus akustischer Tiefe und aufwendig inszenierten Arrangements.
Eingefangen und aufgenommen zwischen Dresden, Berlin und Wien, erzählen die Songs auf „Durchzug“ von einem langen Weg, vom Erwachsenwerden, vom Verantwortung tragen, vom Beobachten und Hinterfragen.
Sie handeln von politischer Wachsamkeit, von persönlichem Wandel und von den Menschen, die geblieben sind – allen voran Adrian Artmanns Vater, dem eine ganz eigene musikalische Hommage gewidmet ist.
„Durchzug“ ist ein im besten Sinne altmodisches Album und behandelt doch auf subtile Weise aktuelle gesellschaftliche Themen, von der Trumpisierung der Medienwelt über die so genannte gebrochene Wendebiografie bis zur autoritären Revolte. Artmanns Texte sind eloquent, durchdacht und doch nahbar, getragen von einer instrumentalen Dichte, die weit über das Übliche hinausgeht.
Möglich gemacht hat das die Zusammenarbeit mit zahlreichen befreundeten Künstler*innen, die dem Album ihre kollektive Wärme verleihen.
Mit „Durchzug“ öffnet er ein musikalisches Fenster in seine Vergangenheit – und in eine Zukunft, die Haltung zeigt.
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